Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1765145
van Eyck S. 173, spricht von diesemliiinstler. Heinecke (U. 101 Not.) 
will sein Vnn Lorenz Coster schlecht in Holz geschnittenes Bild-- 
niss kennen, wenn es überhaupt erwiesen wäre, classl Coller diese 
Technik geübt hätte. Auf jenem alten Blatte steht: All? Ovats 
Schilder hai-lem. Das Tudesjahr Ouwaterk bestimmt Niemand; 
seine Thätigkeit dürfte aber um 1400-1443 füllen. 
OUWHICI, 153315, Zeichner und Maler, wurde 1747 zu Amsterdam 
geboren und hier, su wie auch in Utrecht und Harlem, übte er 
seine Kunst. Er zeichnete und malte Ansichten von Städten, von 
Strassen und Plätzen ilersclluen, und stalfirte dann diese Bilder mit 
Figuren, Pferden u. s. w. ln der Sammlung vun J. C. van Hall, 
die 1814 zu Amsterdam verkauft wurde, befanden sich sechs Ge- 
mälde von Ouwater. Starb zu Amsterdam 1795. 
OUWHIBP, J8k0b, Maler, (ler in der ersten Hälfte des vorigen 
Jahrhunderts in Holland lebte. Seine Lebensverhältnisse sind un- 
bekannt, als Künstler ist er aber mitLob zu nennen. Man findet 
von seiner Hand Blumen- und Fruchtatiicke. 
01'911, lMaler, dessen Lebensverhältnisse wir nicht kennen, E;- lebte 
in Stockholm, und führte da um die Mitte desxorigen Jahrhun- 
derts mehrere Werke aus. Im Jahre 1655 malte er die Krönung 
Carls X. von Schweden , ein Bild, welches in Drottningholm sich 
befindet. Ob wohl diesär im Iiunstblnfte 1850. S. 16. erwähnte 
Maler Oven mit dem folgenden nicht Eine Person ist? 
Ovens oder Owens, Jurian oder Jürgen, Maler und Radirgf. 
wurde 1600 geboren, nach Sandrart zu Amsterdam, nach Andern 
zu Tönningen. Sandrart gibt 1620 als das Geburtsjahr des Künst- 
lers an, was unrichtig ist, da Ovens schon 1635 in Dienste des 
Herzogs Christian Albrecht von Gottorp gerufen wurde. Dass 
Ovens 1600 das Licht der Welt erblickt habe, sagt uns aber da; 
eigenhändige. von Weinwich (liunstens Ilistorie etc. s_ 91) er- 
wähnte Bildniss des Künstlers, auf welchem steht: Jurian Owens 
1666, anno aetatis 66. Rumohr und Thicle (Gesch. der k. Kupfer- 
stichsammlung in Gopenhagen S. 42) glauben, Ovvens stamme aus 
einer holländischen Remonstrantentamilie, die in Tönningen sich 
niedergelassen haben könnte; denn in dortiger Iiirche ist das 
Grabmal "Georgii et. Mariae Ovens 1641." Vielleicht ist daher die 
Meinung entstanden, Ovens sei dort geboren, weil dieses aber 
nicht positiv bewiesen ist, so könnte auch Sandrart in einer Hin- 
sieht Hecht haben. Dass Ovens selbst die Stadt Amsterdam nicht 
 gleichgültig war, bewciscbauch der Umstand, dass er 1657 vor 
den Iiriegsunruhen dahin sich zurucltzug. Er erlangte da das Biir. 
gen-echt, kam aber wieder nach Danemark zuruckn und starb 1673 
m Friedrichstadt. So gibt Weinvnch an, Pantoppldail . Mar. Da- 
nica II. 541, fand aber angezeigt, dass der liünstler in Schleswig ge. 
starben sei. Im Dome daselbst sind von ihm zwei Bilder von 1644 
und 1670, die Asmus Carstens in seiner Jugend mit besnnderer 
Liebe studirte, die grösste Anzahl seiner Werke bewahrte aber 
einst das Schloss in Gottorp. Runwhr und. Thißlß erwähnen nur 
noch einige dasclbst befindliche Bilder: die Vermählung Christian 1., 
bezeichnet J. Ovens f. 1063; Christian I. Besuch bei dem Pabste, 
J. Ovens f. 1065. Zu Friedrichsstadt ist eine Altartafel mit dem 
Leichname Christi, J. Ovens f. anno Chr. 1675. Descaxnps sah 
Naglefs Künstler-Lax. Bd. X- 28
        

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