Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1765123
Ouvillys. 
Ouvrier , 
Jean. 
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freie und sichere Behandlung jenes Meisters trittauchyin Outkynß 
Blättern unverkennbar hervor. Er besuchte auch Englands endlich 
aber kehrte er nael-f St. Petersburg zurück, da die Alsedemie eines 
Direktors der Hupferstecherschule bedurfte, und Outltyn ist der 
erste einheimische Künstler, welcherdieselbe leitete. G. F. Schmidt 
und Iilauber gingen ihm als Deutsche voran. 
Wir verdanken diesem Iiiinstler mehrere treffliche Blätter, Bild- 
nisse berühmter Gelehrten und Staatsbeamten, historische Darstel- 
lungen u. a. Zu den vorzüglichsten gehören:  
1) Das Porträt des Metropoliten Michael in St; Petersburg. fol. 
2) Jenes des Historiographen Iiaramsixi, Pol. 
5) Jenes des Marschalls Suwarow, Fol.   
4) Der Fürst Iiurakin, Fol.  
5) Der Dichter Müller, Fol. Ü  
6) Die Kaiserin Catharintr II. in ganzer Figur, mit dem 
Windspiele , im Grunde Zarskoc-Selo und der Obelisk, nach 
des berühmten Borowihowsk Gemälde der Sammlung des 
 Grafen  Ptsch. Rom-anzeigt eines der I-lauptwerke der 
neueren Chalkographie, 1828 vollendet. Der Iiopfist mit 
aller Zartheit behandelt, so wie die Seidenstoße, mit ganz 
einfachen äusserst reinen Taille-n bewirkt. DieLandschaft ist 
von Tschesky radirt, und mit dem Ganzen im herrlichsten 
Einklange. Inspektor Frenzelrühmt im Iiunstblatt 1850 Nr. 
8. dieses Blatt. gr. Fol. 
7) Die Malerei und die Zeichenkunst, nach G. Reni für das 
Mus. vNawpoleon gestochen.    
3) Aeneas rettet seinen VateriAnehises aus den Flammen Tro- 
( ja's, nach Dominichino. Mus. Nap. gr. F0]. g 
Von diesen Blättern Outltynß Vgiht es auch Abdrücke vor der 
Schrift.  
Ouvllly, s- Gerhier d'Ouvilly.   
Ouvriä, JUShn, Maler und Lithograph, wurde 1306 zu Paris geha- 
ren, und von Taylor und Abel de Pujol in der Kunst unterrich- 
tet. Eines seiner ersten Bilder ist das Bildniss des Hiinigs im 
liniestiicke, welches er fiir die Stadt Dröle nach Gerard copir le, 
und ein zweites Mal en buste für die Stadt Villefxanclie. Das letz- 
tere dieser Werke ist von 132g, und ausserdexn fertigte er auch 
eine Anzahl landschaftlicher Zeichnungen in Aquarell und Sepia. 
Endlich ging der Iiiinstler zur weiteren Ausbildung nach Italien, 
wo er während einer Reihe von Jahren zu Rom, Neapel, Venedig, 
und anderen Orten nlellrßre Bilder ausfiihrte, die zu den besten 
ihrer Art gehören. Es sind dieses lYIarine- und Architeklurstiicke, 
wie der Quai von Santa Lucia in Neapel, der Canal von St. Gier- 
gio in Venedig u. s. w. Ausserdem m3]; Quvriä auch schöng Land. 
schalten, und seine Aquarellen werden fortwährend mit Beifall 
aufgenommen. Ouvrie hat auch lilhographirt: 
1) La galerie des portraits des rois de France, von Thdvenin 
und Dvmahu herausgegeben, 1 Vol. 
2) Mehrere Landschaften. 
OLIVPIGY, Jean, Iiupferstecher, wurde 1725 Zu Paris geboren, und 
daselbst übte er auch seine Kunst. Wir haben von ihm eine be- 
deutende Anzahl von Blättern, besonders Genrestücku und Land-
        

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