Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1764897
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Qstade, 
Adrian 
vani 
ist im ersten Drucke fast wciss, im zweiten schwarz. Der 
Topf rechts am Feuer ist nur im spätem Drucke schwarz, 
im ersteren mit einigen Strichen gezeichnet. Bei Weigel 
z Thlr. 12 gr. 
50) Die trinkenden Bauern in der Schenke, lc goutc, het kleine 
Binnenhuis. Einer der Bauern sitzt, vom Ptiiclien gesehen, 
am Tische und vor ihm steht ein anderer mit dem erhobe- 
nen Glase. Auf der andern Seite sitzt der dritte Bauer, und 
dieser reicht einem Weihe das. Glas. Ihm zur Linken steht 
ein vierter Mann. Links reicht ein Knabe dem Binde den 
Krug. Links unten steht der Name des Künstlers, und im 
Bande liest man: 
Securae reddamus tempora mensae etc. H. 3,1; Z. mit 7 L. 
Rand, Br. 9 Z. 7 L. 
Wir haben dreierlei Abdrücke von diesem Blatte. Die er- 
sten, von der geätzten Platte, zeigen am Gesichte und an 
der Mütze des kleinen Mädchens, welches trinkt. dann an 
der Lehne und dem Polster des runden Sessels hinter dem. 
Manne mit dem Glase in der lland keine Hreuzstriche. Die 
Leiter im Grunde ist ebenfalls griisstcntheils nur mit einer 
Taille gezeichnet, so wie die Vorhänge und der Laden der 
liellerthiire rechts. 
Im zweiten Drucke sind an den bezeichneten Stellen Iireuz- 
sclirailiruxigeu zu sehen, die Haube des Mädchens ist stark 
überarbeitet, und der untere Rand ist abgeschnitten. 
Im dritten Drucke sind auch die Flügel des Engels und 
der Himmel am Gemälde des Tobias, welches das Zimmer 
ziert, mit Contrctaillen ausgedrückt, der links an der Decke 
hängende Büschel liräuter ist stark überarbeitet. 
'51) Die Bäuerin mit der Pfeife vor der verschlossenen Thiire 
rechts des Blattes, und gegenubel" ein Mann, der eben- 
falls die Pfeife stopft. Hinter ihm steht einer mit Pfeife 
und Iirug. im Grunde sieht man neben anderen Figuren 
ein Weib am Ofen stehen, und gegenüber zwei Bauern. 
Links im Rande steht: OSTADE F. H. I; Z. 7 L. ohne 
Rand, Br. 5 Z. 1 L. 
Bartsch nennt dieses Blatt zweifelhaft, da es sich in Zeich- 
nung und Behandlung von den anderen wesentlich unter- 
schexdetp Nach Bartsch könnte höchstens die Zeichnung 
von Ostade herrühren. 
Anhang von Blätlenx, 
im Peintre-graveur nicht vorkommen. 
die 
52) Ein sitzender Bauer, der die Pfeife anziindet, neben- ilim 
ein stehender mit dem Glnse in der Linken. Rechts oben 
in der Mauer-Vertiefung: A. V. Ostade. H. 2 Z. g L., Br. 
2 z. 2 L.  
Die ersten Drücke sind sehr hell im T00, läst zu grau, 
im zweiten Drucke tritt die Mauer .lilnler_ dem Trinker ganz 
grell hervor, und die dritten Abdrucke sind retouchirt, die 
Schattenpartien mit dem Stiche! ubergangen. Catalog liigal 
Nß- 24) 
55) Ein Bauer, auf einem halb abgeschnittenen Fasse sitzend, 
vor der auf dem Buden zerbrochenen Pfeife. Er setzt die 
lieelite ein die Hüfte, und die linke Hand steckt er in die
        

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