Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1764702
Os den ta rfer 
Ossenbeck, 
Jan 
oder 
Josse 
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lebende "Künstlerin, deren Werke zu den vorziigliclisten ihrer 
Art geboren. Sie malt Genrestüclsc, unter welchen der Lebku- 
chenverlaäufer auf dem Amsterdamer Buttermarkt, und die Schauh- 
SplelW 1858 als Meisterstüclae bewundert wurden. 
Vielleicht ist diese Künstlerin mit unserm A. J. Oflcrmans ver- 
wanclt. 
Osdentarfer, H-, nennt sich ein Zeichnerin einem Turnierbxzclae 
vom IIerzug Wilhelm von Bayern, auf der herzoglichen Bibliothek 
zu Gutha. Dies ist Hans Ostendorfer. 
Oscllo , 
CQSPQT: 
s. C. ab Avibus. 
Oseryn, Isaac Isaacks-en, s. I. Isacksen, 
Üsner, oder Ossner, Hans Conrad, Bildhauer, wurde 1675 
zu Ncundorf bei Nürnberg geboren, und Wisshack in Ulm gab 
ihm anfangs Unterricht in der Stuncoarbeit. Hierauf ging er xmch 
St. Petersburg, wo er für Palläste, Grotten u. s. w. viele Statuen 
in Stucco und Holz, so wie andere Schnitzwerke in Holz ans- 
führte. Peter der Grosse ernannte ihn zum Hofbildhauer, als wel- 
cher Osner 1740 ßtarb. 
Osorio , 
Franz 
I-lleneses , 
Meneses. 
Oäpßüd, ein jetzt lebender amerikanischer Maler, 
lichern Künstler jenes VVelttheils. 
einer der vorzüg- 
0553113, Glü- BattlSw, Maler, der im 17ten Jahrhunderte in Mai- 
land lebte, aber nicht viel Gutes leistete. Er war Nachahmer des 
Proeaccini, wie seine Gemälde beweisen, die man in Kirchen Mai- 
lands findet. Bliihte um 1620. 
Ossanen , 
AsseAn. 
Ossenbeeck, Jan oder Josse van, Maler und Radirer, wurde 
um 1627 zu Rotterrlam geboren, und vielleicht von P. de Laar in 
der Malerei unterrichtet, in dessen Geschmack er malte. Seine Bil- 
der bestehen in Landschaften mit Figuren, Pferden und anderen 
Thieren, mit Cascaden, Grotten , Ruinen und Gebäuden allerArt. 
Gern stellte er Jahrmärkte und Reitschulen dar, weil er da ver- 
schiedene Thiere anbringen konnte, die er eben so gut malte, als 
seine kleinen Figuren. Diese seine Gemälde sind von verständiger An- 
ordnung , trefflich colorirt und zart vollendet. Ossenbeck war in 
Boni; inaii wüsste diess schon aus seinen Bildern, wenn auch die 
Geschichte davon Sghwiege. Sie sind voll von Remiscenzen an jene 
Stadt, da Osgenbecli in RUDI eifrig Studien machte und für seine 
Gemälde heniitzte. Man sagte deswegen, dass er Rom nach den 
Niederlanden gebracht habe, was theilweise auch von der Mal- 
weise zu verstehen ist, da Ossenbeeck im italienischen Styh nmliß, 
und mit niederländischem Fleisse vollendete. Von Rom aus ging der 
Künstler nach Wien, besuchte dann auch noch andere deutsche Städte 
und starb in Regensburg 1678. Seine Bilder sind zerstreut, die 
melslen sah man in Wien, in der Lichtensteizfschcn Gallerie etc. 
Einen andern Thcil seiner Werke machen die radirten Blätter 
aus. Diese sind aber in der Arbeit sehr ungleich, so dass er sie
        

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