Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1764653
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Ürtega. 
Orllieb  
Johann 
Nepomxuck. 
Künstlern ium Taxaior der 
 'i    
lipp V. ernggnte ihn mit fünf anderen 
alten Malertäxen in den-k. Ballästen. 
Ortegq, ein jeqtlebender spanischer Maler, dessen Werke zu den 
 besseren der neben spanischen Schule gehören. Er lebt zu Ma- 
drid, im man auf den Iiqnstausstelluxmgen schöne Geruälde von 
ihrfüää -   
01'111, Jaküb, Maler, ein Würtemberger von Geburt, wuficid um 
1775 geboren. Dieser Künstler malte Decorationen und Lahdschafy 
ten in Oe], Ansichten. von Städten u. a_, Mleis mit grusserifFlcissiz. 
Er malte mit seinem folgenden Sohne die Decorationc-n des 1333; 
j erößnetenneuen-Theaters in Mainz, die wir (als wahre Mäßiger: 
 Mücke gerühmt fänden. Im Jahre 13.38 sah man von J. Ortiilsen. 
  auf der Iiunstaußsstellung in Salzburg eine Ansicht derselben Stadt, 
die bei einer unendlichen Mühe der Ausführung etwas ointbiänig 
erscheint.   
Ortll, JäICOl), Maler, der Sohn des Obigen, wurcledßoi zu Carlsruhe 
geboren, und von dem Vater in denAniEmgsgrünRI-zn der Ruins? un- 
 terrichtet, bis er endlich 1825 nach München sich begab, um pnf 
der k. Alaademie daselbst seine Studien fortzusetzen. Ermalr De. 
cnralionen, Landschaften und Ansichten, ileren man auf den Kunst- 
 ausstellungen zu Carlsi-uhe, Hannover u. s. w. mehrere sah. -Bs 
offenbaret sich in seinen Bildern ein {leissiges Studium der Natur, 
und ein glücklicher Faxjbensinn. Dann sind sie auch mit passen- 
der Staifage geziert.  
Ofih, Bßlljümlll, Genremaler, der Bruder des Ohigen, wurde 
 1805 zu Cailsruhegeboren, und unter gleichem Verhältnisäe zum 
Künstler herangebxldet. Auch er besuchte 1325 die Akademie der 
Künste in" München, um sich dem historischen Fache in widmen, 
neigte sich aber zuletzt zum Genre hin. In seinen Bildern herrscht 
Leben und Bewegung, und ein eifriges Strehen nach Schönheit 
der Form. Er sucht auch Alles gut zu motiviren, so dass seine 
 Gemälde immer einen gefälligen Eindruck machen; selbst" wenn 
auch die Färbung gerade keinen grussen Reiz hervorbringt. 
Q1111,  Blumenmaler, der um 1320 schon seinen Ruf be- 
gründet hatte. Seine Bilder sind in der Anordnung und Färbung 
lobenswerth.  
Ofth, Emil) MaTer und Lithograph, wurde 1815 zu, Heilbronn ge- 
boren , und nachdem er seine ersten Studien gemacht hatte, begab 
  erßich 1350 nach München, um die polytechuiscjme Schule zu be. 
  suchepw Hierauf widmete er sich auf der Alsademxe der Künste da. 
selßst der Maletci, und diese ist jetzt neben der Lilhographießein 
Hauptfach. Er malt in Oel und Miniafnr. 
Ortlleb, Johann Nepomuck, Maler, gyurde 1794 m, Grossnes. 
Sßlwang geboren, und da er schon von früher Jugend an enmchie. 
denß Neigung zur Malerei hatte, so beschloss er, 1324 die Aka- 
demie der Künste in München zu besllßben, um sich ausschliess- 
lieh derselben zu widmen. Ortlieb malt Bildnisse, die sich durch 
Aehnlichkeit und tüchtige Behandlung, gmpfehlen, und worunter 
jenes desfrommen Bischoß Wittmann sxch besonders auszeichnet,
        

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