Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1764517
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Orient , 
Joseph. 
Ürlandi , 
Giovanni. 
schiedenen Tags- und Jahreszeiten und ihrer Temperaturen. Die 
Figuren malten ihm gewöhnlich Ferg, Camon und Jannccls, 0b. 
gleich auch Orient Figuren und Thiere malen konnte. Zuletzt 
wurde der Künstler Vicedirektor der k. k. Akademie und als sol- 
cher starb er 1737. Leichsenrixig, Böse-l und andere haben nach 
ihm gestochen. 
Orients 30561311; Maler Vnn Villareal im Gebiete von Valenzia, 
wurde um 1650 geboren. Er l1at,te.als Bildnissmaler Ruf, malte 
aber auch historische Darstellungen für Kirchen, unter welchen 
jene der Kirche S. Lambertu Brunone zu Valenzia die besten sind. 
Das Capitel dieser Stadt ertheilte ihm mehrere Aufträge. 
ÜPIO, Ambfßß, Hnpferstecher, 51er gegen Ende des 17. Jahrhun- 
derts gearbeitet zu haben scheint. Er stach nach F. Bibiena An. 
 sichten und perspektivische Darstellungen, die mit A. O. sc. be- 
zeichnet sind, gr. qu. fol. 
Ürioli, BGTIJOIOIIICO, llIaler, der um 1616 in Treviso arbeitete, 
und" sich auch als Poet einen Namen machte. Unter seinen Bildern 
nennt man in S. Croce die großräumige Darstellung einer Prozes- 
sion der Pisaner, in welcher 'I'icozzi vielen Stoff zu Lobeserlie- 
hungen findet, während ihn Lanzi wohl ebenfalls einen erfahrnen 
Iiiinsller nennt, aber doch jenen beiziihlt, die ganze Bünde mit 
Sonelten, und Iiirchen mit Gemälden füllten, doch ohne dass die Um- 
gegend neidisch darüber {geworden wäre. Federici lobt vorzüglich 
die Bildnisse, deren er viele in- jenem Bilde der lireuzkirche an- 
bringen konnte. 
Man tua , 
Orioli, Giuseppß, Malerin 
bilder, und starb um 1750. 
da- viele Kirchen- 
verfertfgle 
Orizzonte , 
Bloemen. 
Beiname von F. 
Ürlandi, Giovanni, Kupfersteeher zu Rom, war Schüler von C. 
Cort, in dessen Manier er eine nicht geringe Anzahl von Blältefn 
 lieferte. Seine Anfänge scheinen um 1590 in fallen, er war aber 
noch gegen 1640 thiitig, oder darüber hinaus. Orlandi hatte-auch 
eine Iiunsthandlung, und daher sind einige seiner Werke nur mit 
J. Orlandi formis oder J. Orlandi exc. bezeichnet. Mit Joanni; 
Orlandi formis bezeichnet sind z. B. RafaePs Transfiguration von 
O. Cort, Mich. Angela's Jeremias und dessen jüngstes Gericht, so wie 
die beiden unten folgenden Bildnisse, und auf einigen unten fol- 
gendexrBlättern, die vielleicht theiliveise von ihnrselbst herriihrenl 
Er soll nach Ticozzi ohngefähr 46 Bildnisse gestochen haben. Ei- 
äieädiggr  mit seiner Adresse sind nur. zweite Abdrücke-gvun 
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1) lglgiliefgpns IL, ReAJEsPagna. vJoannis Qrlendi fzormis, .fo1. 
2) 183332 Pietro Henriquez de Teledo, ebenso bezeichnet,_ fol. 
II.    
 5)  jiäilggste Gericht, nach Michel Augen, G_ Ql-landi for- 
P I w-   
4) glei- Prophet Jeremi-aa, nach demselben, G. Oi-landi formin,
        

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