Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1764431
369, 
Opel, 
Peter. 
Opie, 
Johii. 
Opel, Peter, Walfexxschmiezl und Ilupferstecher in Regensburg, 
gier um 1580  1600 arbeitete. Folgende seltene Blätter sind von 
um: 
1) Der Dom in Regensburg. mit Dedicalion an "den Herzog 
Philipp von Bayern oben in der Cartouche. Petrus Opel c. 
P. 1595. H. 10 z., Br. 14; z. 
2) Wahl-hafte Contrafactur des Stahlsclxiessens, A0. 1586 den 
13. Jul. zu Regensburg gehalten. Auf einem Blatte steht 
das Munogramm P. O.  
Opera, 
Gio. 
(lang 
Bandini. 
Qvsanä, 
Bentname von Nicblaus 
Piemont. 
Ophßldßll) GOZBWIHUS, Maler, der in der ersten Hälfte des 17. 
 Jahrhunclerfsin Utrecht lebte. Im Jahre 1654 gab er eines seiner 
 Werke in das St. Hiubs Gasthaus, ein chemisches Laboratorium 
vorstellond, mit dem eigenen Bildnisse des Künstlers. 
OfAÄCIIOU, Bildhauer, der im alten Rom seine Kunst übte. Seinen 
-Namen verkündet eine Statue des k. Museums in Paris, in Cla- 
rac's Beschreibung desselben Nu. 150. Diese Statue stellt den Svx- 
tus Pompejusvor, und der Künstler nennt sich den Sohn des 
Aristouidas.    
Die Anthol. Palat. VI. 5151, 516 nennt einen Maler dieses Na- 
mens.      P 
QPhGm, GhÄ van, Bildhauexi in Qent, warwsigzhüler des J. Cam- 
 herlainfdessen wir auch {n diesem Lexlcon erwähnten. Van 
Ophem ist ein geschickter Iiunstler, und vvrahrscheinlich noch am 
Leben.  
OPIB, JOhIl, Historienmaler, geboren in der Grafschaft Cornwal- 
lis 1761, gestorben zu London 1807. Dieser berühmte Künstler 
war der Sohn armer Eltern, und ßillllg verdankt er es dem Dich- 
ter Peter Pindar (Wolcutt), dass er aus seiner Dunkelheit gezo- 
gen wurde. Dieser nahm den Knaben zu sich, unterrichtete ihn 
selbst und hielt ihm Lehrer, und erfreute sich auf solche VVeise 
in Bälde der Entwickelung des Talentes seines Schützlings. Sein 
erstes Gemälde war das Bildniss eines alten Bettlers, welches ihm 
so gut gelang, dass er in Exeter in lsurper Zeit als Portraiunaler 
genannt wurde, Im 19. Jahre begab er SIClI nach London, und da 
er mit jedem Augenblicke geizte, so war auch bald Sein Huf begrün- 
det, besonders durch historische Bilder, V0" Yfßlßhßn das eine den Tod 
des David PtlZZiÜ, das andere den Tod des Konigs Jakob von Schott- 
land vorstellt. Das Bild von Rizzids Tod befindet sichjetzt im Saale 
der Guildhall, und es zeigt, dass Opie ein ennnentes Talent zuinHi- 
storiker besessen habe. Die Höpfe sind__voll_Leben, und das Ganze 
von trelflichem I-lelldunkel. J. Opio hatte _1n London auch zahl- 
reiche Aufträge zu Bildnissen erhalten; allem er suchte so viel wie 
möglich im höheren Fache der Kunst Beschäftigung, und fand sie 
zunächst durch Boydcll und Dlaclslin. Der erstere Yiess durch ihn 
etliche Scenen für seine Shakespear-Gallery malen. und Mackliu 
 Solche für seine Prachtbibel. Zu den berühmtesten Bildern dieser
        

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