Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1764329
 59m9!)  ein DBCIGIBS VVEID DXXIgGSITBCHI Halt, Wdnrcntl 
die bekleidete Frau sie überrascht, und auf die Begünstigte 
zu schlagen sich anschickt. Diess ist Copie nach Dürer, 
ohne Diirer's Zeichen, an dessen Stelle der Buchstabe W. 
steht. Auch brachte der Copist in der Luft Vögel an. H. 
11 Z. 10 L., Br. 3 Z. 5   
54) Zeichnung des oberen Theilcs eines Saltramenthätischens im 
gothischen Style, mit der heilf Jungfrau in halber Ilöhe, 
nach (ibenzu der leidende Heiland. Am Pfeiler der Buch- 
stabe W. H. 14 Z. 7 L., Br. 3 Z. 
55) Eine ähnliche Zeichnung, einem gothischexl Thurme ähn- 
lich, ohne Zeichen, aber in der Behandlung ganz dem obi- 
gen lilattq gleich. Durchmesser der Höhe 21 Z. 5 L., Br. 
der Base [t Z. 10 L., oben lauft es zu. 
Dabei findet man gewöhnlich den Grundplan, ein Hexa- 
gon. Eigene Platte, im Gevierte [4 Z. 9 L.  
56) Die Zeichnung des oberen Theiles eines Sakramcnthäuschens, 
ohne Zeichen , aber sicher von demselben Künstler. Sie en- 
diget in einen stumpfen Winkel. Durchmesser der Höhe 
17 71- [l L., Breite der Basis 5 Z. 11 L. 
Dabei ist gewöhnlich der Grundplan, ein Pentagon, auf 
einer eigenen Platte. H- 3 Z. 8 L.. Br. 5 Z. 10 L. 
57) Eine ähnliche Darstellung, ohne Zeichen, aber von Wen- 
zel. Breite unten 4 Z. 4 L. . Breite der obern Plattenfornx 
14 L. Durchmesser der Höhe 21 Z". 7 L. 
Die Platte mit dem Grundplaue, ein Hexagon, ist [l- Z. 
hoch, und 4 Z. 5 L. breit.   
58) Die Lautenspielcrin auf dem Basen sitzend. Auf der Band- 
rulle iiber ihrem Iiopfe liest man: Oeh mich verlaget zir dv 
gros mein liebes lib etc. Der BuchstabeWV- ,St9lll iltäer 
Mitteunten. Dieses Blatt unterscheidet sich sowohl in'der 
Zeichnung, als im Stiche von den andern Blättern dieser 
Künstlers, und daher nennt es Bartsch zweifelhaft. 
Mit diesem übereinstimmend bezeichnet Brulliot auch das 
folgende Blatt, hält es aber-nicht für YVe-nzePs Werk: 
59) Die heil. Barbara stehend mit dem offenen Buche. Im 
Grunde links ist der Thurm, und in der Mitte unten ste- 
hen die Buchstaben W. M. D. Einige erkennen unter dem 
VV. den Wenzel van Olmütz, und die andern Buchstaben 
sollen 1500 bedeuten. H. 4 Z. 2 L., Br. 2 Z. 6 L. 
60) Der Iiuch und die Köchin, nach anderen Muhamed und 
seine Frau, gegenseitige Copie nach Durer, N0. 81, be- 
zeichnet mit W. H- 4 Z- 5 Lw BY- 2 Z- 10 L- 
Diese Copie kennt Bartsch nicht, aber Heller. 
61) Die kleine Fortune, _eine nackte Frau nach, rechts gewen- 
det, gegenseitige COPIG nach Dürer, N0. 78, Heller unbe- 
kannt, von Weigel zuerst erwähnt. H. des Originals 4 Z. 
s   2 z. s L-u  ' 
62) St. Georg zu Pferd tocltet den Drachen, Copte nach Schon- 
gauer, No. 51, Bartsch unbekannt, von R. Weigel er- 
vvrähnt. Bund, Durchmesser des Originals 5 Z. 2 L. 
63) Der Heiland stehend und die Hand zum Segen erhebend- 
Um ihn ist ein aufgerolltcs Band, und unten der Buchstabe 
W.   
 Dieses Blatt kannten Bartsch und Heller nicht: Ffßßzöl 
beschreibt es im Cataloge des Grafen SternbergJVhndEf-
        

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