Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1764172
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olgviati, 
Girolamo. 
Oliva. 
rere der Bildnisse in Mellarfs Manier gestochen, anderes 
in jener von Edelinla, so wie geistreich radirt, und das 
Ganze durchaus. sehr vorzüglich in Zeichnung und Ausfiih- 
rung. Die einzelnen Blätter sind Freunden des Künstlers, 
grösstentheils ausgezeichneten Polen des In- und Auslandes 
dedicirt. Preis 55 Thl. 8 gr. 
2) Pllilippe de Champaigne, nach dem Gemälde des Meisters. 
Oval, Pol. Ein Plauptblatt, bei Weigel 2 Thl. 
3) Das Bildniss von liosciuszl-xo, 4. Preis 1 Thl. 12 gr. 
Olglalll, GlrOiEimO, ein italienischer Iiupferstecher, der in der 
zweiten Hälfte des 16. Jahrhundertslebte. Seine Lebensverhältnisse 
sind unbekannt; Ticozzi kennt nicht einmal seinen Namen. Ol- 
giati ist indessen kein ausgezeichneter Meister, doch des Alter- 
thums wegen zu schätzen. 
1) Der heil. Hieronymus betend am Felsen, bei ihm der Löwe, 
nach Muzimxo. Girolamo Olgiati fec. 1575. In Agost. Ca- 
racci's Manier, gr. fol. -Die spätern Abdrücke mit der 
Adresse: P. Bertelli forma 1602. 
2) Die Grablegung Christi, nach Giulio Clovio, Pol. 
5) Christus am Iireuze, nach demselben, ful. Er stach zwei 
verschiedene Compositionen. 
4) Gott Vater erschafft die Eva, während Adam schläft, nach 
 F. Zuccaro, fol.  
5) Der Schmerzensmann, auf einem viereckigen Steine sitzend, 
mit gekreuzten Armen. Gier. Ol. F. Dies ist Copie nach 
einem Stiche von L. Krug. 
6) Illustrium pililosophurunr et sapientxxm effigies ab eorum nu- 
 mismZtibus extractae. Gxrolamu Olginto fec. 1563. 12 315g. 
ter, . 
OlilldO, Marlllll de, Architekt", der im 17. Jahrhunderte in Spa- 
nien sein Licht leuchten liess. Als Muster seines Gesclnnnclgug Jim; 
die Plarrkirchc zu Lirin, wo an der Fnende auf clievier dorischeu 
Säulen der untercnlAlwtheilnng canelirte eurinlhische Folgen, gleich- 
sam aus einem Heere von Engelchen mit einer BIGdUHHQ heraus- 
wachsend. Darüber erheben sich noch zwei andere Säulen mit der 
Statue des Erzengels. Dann vollendete er das Iiluster St. Michele 
zu Valenza, und aus (liesam wullte er auf einmal ein Eseurial ma- 
chen. lVlilizzia ist nicht gut auf ihn zu sprechen. 
OliS, l, Blumenmalcr, der in den Niederlanden gelebt haben  
Fiissly erwähnt seiner, ohne nähere Bestimmung der Zeit, s. Olys. 
Oliva, Pletro, Maler, blühte gegen 1491 in Mqssina- Es finden 
sich nach Werke von ihm, die ihrer Einfachheit und Natürlich- 
keit wegen geschätzt werden. Die Köpfe haben viel Anmutli. 
Ollva, Igllül, Maler von Neapel, der urn 1680 lebte. Er malte 
Landschaften und Scestücke, die Figuren in denselben rühren aber 
Öfter von seinem Meister Dom. Gargiuli h": Der iibermiissige Ge- 
brauch der cölnischen Erde gab seinen Bildern in Pflanzen und 
den Vorgründelz einen gelblichen Ton- 
OllVü, Maler zu Nehpcl, bildete sicl] auf der künigl. Akademie da- 
591551, und war bereits 1855 nußllbelldßf Künstler. Ddlllillä war
        

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