Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1764067
O gier , 
Blatthäus. 
Ohlmiiller , 
Joseph 
Daniel. 
325 
riilimtem Abendmahle. Die eine derselben, in der Grösse des Ori- 
gillalS 11ml in Oel, war früher im llefectorium der Carthause zu 
Pavia, die andere. in Fresco, befindet sich im Befectorio des 
31051911 zu Castellazzo bei Mailand. Die erstere Nachbildung 
wurde (zur Zeit der Revolution von einem Franzosen entwendet. 
der sie xiach Mailand brachte, und da Geld darauf borgte. Er 
lless bis 1315 das Bild in Mailand, zu jener Zeit aber, WO die 
entführten Kunstwerke reclamirt wurden, brachte er das Gemälde 
nach England in Sicherheit. In London blieb es lange zum Ver- 
kaufe ausgestellt, bis es endlich die Akademie dasellwst um 600 Pf- 
St. erwarb. Die Copien des lVIarco d'Oggione sind gegenwärtig 
um so schiitzbarer, da das Original fast zu Grunde gegangen ist. 
Die Copie in Castellazzo malte dWlggione wahrscheinlich um 1514, 
nach Quandt yvenig vor oder nach der Copie in Pavia, während 
Göthe letztere um 1510 setzt. Bossi tadelt die Zusätze, das Co- 
lorit, die Zeichnung und fast Alles an diesem Bilde. Eben so 
sehr tadelt dieser Schriftsteller auch die Copie in Oel. Quandt 
stimmt in letzterer Beziehung dem G. Bossi bei, er glaubt aber, 
dass manches Fehlerhafte und Missfällige durch neuere Ausbesse- 
rung erst entstanden sci. 
M. da Oggione starb 1550. 
Ügier, llÄattllallS, Maler und liupferstecher, der um 1680-1710 
in Lyon arbeitete. Er malte Bildnisse, und solche stach exnauch 
 in Kupfer:  
 1) Das Bild des heil. Chrisostomus, nach einem alten Gemälde, 
halbe Figur, ful. 
2) Julius Cäsar, Medaillen, 8. 
5) Charles VI. arrivant 51 Toulouse rend ses voeux ä N. D. 
(Plälsperance en 1589, nach P. Sevin. ' 
4) Arc de trlomphe pour le passage des Princes de France a 
Grenoble 1710, nach demselben.  
5) Das Bililniss des Guy Patin, Lugduni 1691, fol. 
6) Ein solches von Spon, fol- 
Üglu, AgOb Duz, Maler, wurde 1794 oder 95 zu Constantinopel 
geboren, und sein Vater, der Iirongolclarbeiter und Miinzinspßk- 
tur Johann Duz O lu, schickte ihn fast noch als Kind auf Befehl 
des Sultan Selim Ifl. nach Paris, um dort sich der Kunst zu wid- 
men. Er erlernte cla die Oel-, Sclnnelz- und Miuiaturmalerei, 
besuchte die Vorlesungen über Physik, Chemie und Mineralogie, 
und brachte es in diesen Iiiinsteu und Wissenschaften ziemlich 
weit. Landen, der obiges benacbrichtet, gibt in seinen Annales 
du salon 1808 p. 59 einen Umriss von seinem Bildnisse, darge- 
stellt, wie Oglu den Vater malt. Das Gemälde ist indessen von 
Ansiaux. 
Ogllübßnß, Andrea d! JEICOPO, ein alter italienischer Maler, 
gessen Dr. E. Förster zuerst erwähnt, S. dessen Beiträge etc. 
. 69. 
Ein Architekt Adamo Ognibene fertigte den Plan zum ersten 
Dßfme (1107) in Cremona, der aber mit dem späteren von 1545 
keine Aehnlichkeit hat. Man kann die frühere Gestalt an einem 
Slßmbilde der Salsristei erkennen. x 
Qhlmüller , 
Joseph 
Daniel , 
berühmter 
Architekt , 
geboren 
lll
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.