Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1763930
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Qelgast , 
Thomas. 
Qelschig , 
Wilhelm. 
Caspar Gebhard. Letzterer musste 60 fl. Lehrgeld bezahlen, und aus 
äieser für jene Zeit nicht unbedeutenden Summe kann man schlies- 
sen, dass Oelgast kein gewöhnlicher Maler war. Die Nachrichten 
über die Oelgast wissen wir aus den Akten der Zunft in München. 
Oelgast, Thomas, Maler, der sich nach Doppelmayrä An- 
gabe in Nürnberg haushablich niederliess. Er muss aber frühe 
dahin gekommen seyn, und daselbst auch gelernt haben, weil 
er in den Ahlen der Münchner Zunft nicht eingetragen ist. Dop- 
pelmayr sagt, dass Oelgast in Oel, und grau in grau al Fresco ge- 
malt habe, dieser Schriftsteller nennt aber keines seiner Oelbilder. 
Vielleicht sind von ihm einige Bildnisse cler bayerischen Prinzen und 
Prinzessinnen, die Anton Zimmermann gestochen hat. Sie waren 
im lsönigl. Schlosse zu Dachau, und mit einem Monogramme bezeich- 
net, welches uus den in einander geschobenen Buchstaben OTp 
besteht. Einige erklärten es als: Titiano pillxit. WßS W011i 
liüllm rlchtig 1st. Brulliut bringt I. N0. 5024 ein ähnliches lVIu- 
nogramm bei, und legt es einem Tobias Oelgast bei, der wohl mit 
unserem Künstler Eine Person ist. Das Monugramln bei Brulliot 
soll auf historischen Bildern stehen. Oelgast starb 1584. 
'0c] gaSt g 
Tobias , 
den 
obigen 
Artikel . 
Üßllllgßf, Maler und Radirer, wahrscheinlich nur Dilettant, der ge- 
gen Ende des vorigen Jahrhunderts lebte. Es finden sich kleine,- 
mittelmässigc Blätter, die den ruhigen oder den abgehürzten Namen 
Oel. Pin sculp. ktragen. Sie stellen Landschaften und Thiere vor. 
0911er, 1330913113: Maler zu Nürnberg, 
guten Iiüxxstlern zählt. Starb 1655. 
Dgppelmayr 
den 
ZU 
den 
Üelrichs, Nlßllfi, Malerin uncl Zeichnerin aus Bremen, wurde um 
1785 geboren. Sie war die Tochter eines Rathsherrn in Bremen, 
der eine bedeutende Gemäldesamrnlung hatte, die nach seinem 1811 
erfolgten Tode zerstreuxt wurde. Es existirt ein Catalog derselben 
in französischer Sprache. Nach diesen Mnlwerlien iibte sich Meta 
mit grossem Fleisse. bis sie endlich nach Dresden kam, wo der 
Landschaftsmaler Friedrich sich der talentvollen Iiünstlerin nnuahm. 
Nach etlichen Jahren liehrte sie nach Bremen zuriich, wo sie mit 
dem Rathsherrn J. Schuhmacher in ein eheliches Biindniss trat. 
Jetzt fand sie zur Iiiz-nstübung wenig Musse mehr; auch starb diese 
geachtete Dame schon um 1820. 
Mela Oelrichs malte einige Copien nach Gemälden in der Samm- 
lung ihres Vaters, und in Dresden etliche Landschaften in der 
Weise Friedrichs. Bildnisse und historische _Darstellungen malte 
sie nur wenige, desto zahlreicher sind aber Ihre Zeichnungen in 
 schwarzer Kreide, Tusch, Aquarell, mit dem Sllfle und mit der 
 Feder. Sie bestehen meistens in Landschaften mit Figuren, Bäu- 
men , Ruinen, und besonders leicht und geistreich sollen jene in 
schwarzer Kreide behandelt seyn. Nach einer Mittheilung des 
Schriftstellers Dr. Iclaen aus Bremen. 
Oelschlg, Wilhelm, Zeichner und Kupferstecher, genoss um 
1855 Zll Berlin den Unterricht des Professors Buchhorn, und machte 
da in kurzer Zeit die erfreulichsten Pbrtschritte. Er ist auch ein 
guter Zeichner. E; zgichnct mit schwarze: und farbiger Kreide
        

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