Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1763816
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Üchs, 
Joh. 
Budolph. 
Ochse , 
Paul 
Mathias. 
weissen Tuche schlafenden 
burg von il1nx_xlas Bild eines auf einem 
liindes ist, mit  Uchoa bezeichnet. 
Oßläifmxijetgßlülixlgfiaäiltdxt?h: Edelsltemschnexfler, Wprdc 1675 zu Bern 
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behauptete, jener Edelitein sci von Ocins  S! 1a weicht. Naner 
wurden.  m so c m" Stand gesetzt 
Fiissly sagt, dass der "Sohn dieses Künstlers dem Vater in der 
Stelle eines Miinzineisters folgte. 
OChS, Ffledrlßh, Miniaturmaler von Basel, war Schüler von Au- 
gustin zu Paris, und hierauf unternahm er eine Reise nach St. 
Petersburg, wo er schon 1812 seinen Huf begründet hatte. _Scinc 
Bildnisse sind von sprechender Aehnlichkeit, von lebendigem Aus- 
drucke, und von grusser Wärme und Kraft der Färbung. Beson- 
ders geriihmt fanden wir ixn bezeichneter: Jahre das Bildniss seines 
Vaters, deslstaatsrathes Peter Ochs. Der Künstler malte aber auch 
andere Darstellungen. 
OClISB, Paul Mathxas, Maler, Zeichner, Lithograph und Cali- 
gmph, wurde 1793 zu Iiarwuvar im Oedenburger Qomitate in Uu- 
garn geboren, wo sein Vater, aus einerßehweizerfainilic stam- 
mend, Ilentmeister war. Letzterer starb in Folge eines Sturzes 
vom Pferde, als Paul erst vier Jahre zählte, und so zog die Mut- 
ter mit ihm nach Oedenburg. Hier besuchte er die Schule, zeich- 
nete aber noch viel lieber mit Kohle, Ilölllel. Blei etc. Figuren 
und Gegenstände des Tages an die Wand,_ und riss die Blumen 
des Gartens aus, um sie zu malen, Alles diess zum Erstaunen der 
Umgebung und ohne Anleitung. In der Schule war er der allei- 
nige Schönschreiber, und dann wurde er auch lNIusiker aus sich 
selbst, so wie Uhrmacher" und Mechaniker. Allein nach vollende- 
ten Studien musste er die Canzlei einer Distriktsbuchhaltung hü- 
ten, bis ihm endlich das Mechanische der Arbeit zu vollem Eclsel 
wurde. Jetzt kam er nach Wien in die Akademie der Iiunste, und 
nun erkannte er das Ziel, nach welchem er streben sollte. Er 
wurde in die Schule der historischen Zeichnung aufgenommen, und 
Prof. Maurer entdeckte in seinem Schüler bald ein yorziigliches 
Talent. In den Ferienzeiten studirte er in den Gallerlen nach al- 
ten Meistern; auch malte er eine Madonna nach Nlßngs in Lebens- 
grösse, die durch eine zweite Hand als Altarbild in die Schotten- 
 klfßhe kam. Ochse überflügelte in kurzer Zelt alle seine Mitschü- 
ler, und in dem vom Direktorate ausgestellten Diplome heisst es 
unter Anderm, dass er durch den versammelten akademischen Rat]; 
015 de!" Erste und Wiirdigste erkannt Sel- 
In selbstständiger Lage lithographirte er eine Madonna von An- 
drea del Snrto, und nachdem er ein halbes Jahr Zeit und Mühe 
verwenilel hatte, sah er beim Drllßlic Seine ganze Hoffnung ge- 
täuscht. Düßll unverdrossen ging er wieder an eine neue Arbeit,
        

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