Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1763676
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Numa. 
Numidius. 
stand im Dienste des Königs Christian IV. von Dänemayls um 1505. 
Man hat von ihm eine Folge von Bildnissen der Iiömge aus dem 
olclenburgischen Hause. 
Numas Maler, der um 1856 in Rom lebte. Er fertigte für Mr. 
Thiers eine Copie von lVlichel Angela's jüngstem Gerichte von 7 
Fuss Höhe und verhältnissmässiger Breite. Sie ist mit VVasserfar- 
(ben angelegt, mit rother, schwarzer und weisscr Hreide vollendet, 
und kommt in der Farbe dem Originale sehr nahe. Im Jahre 1857 
w_ar die Nachbildung fertig, und zugleich mit der colossalen Co- 
ple Sigalonß ausgestellt.   
Nllmall, H-, Zeichner und Formschneider, wurde um 1728 gebo- 
ren, und zu Amsterdam übte er seine Iiunst. Er hatte Talent und 
Geschicklichkeit, aber lieine Aufmunterung. Desswegen bestehen 
seine Werke nur in Vignetten, und in Blättern fiir Almanache. 
In van Eynclelfs etc. Geschiedenis etc. II. S. 196, heisst es. (lass 
Numan die Blätter zu des berühmten Jan Luykexl "hondert Am- 
hachten" sehr schön in Holz geschnitten habe. Dann legen ihm 
die Verfasser jenes Werkes auch eine Folge von Carrilsaturen nach 
seinen eigenen geistreichen Zeichnungen bei. Diese Blätter geis- 
seln die Mode der damaligen Damen. Numan ertrank 1788 in Am- 
sterdam. Man darf ihn nicht mit dem folgenden Künstler ver- 
wechseln. 
Numan, Hermanns, Zeichner und Maler, iwurrle 1744 zu Bringe 
bei Gröningen geboren, und in letzterer Stadt, wo sein Vater eine 
Fabrik übernahm, erhielt er seine Jugendbildung. Im Zeichnen 
hatte er anfangs kein anderes Vorbild, als die Fabrikwaaren seines 
Vaters, die theilweise mit Blumen, Früchten, Landschaften und 
Figuren bemalt waren, endlich aber sah ihm sein Vater um einen 
besseren Unterricht um, den er zu Harlem bei Jan Augustin fand 
Numan blieb da vier Jahre in der Lehre, und auch später noch 
half er dem Meister in seiner ÜFapetenfabrils. Nach einiger Zeit 
kehrte er nach Gröningen zurück, wo er anfangs viele Bildnisse 
in Oel und Pastelimalte, und so viel gewann, dass er zur wei- 
teren Ausbildung eine Reise nach Paris antreten laonnte- Er stu- 
dirte da die berühmtesten Werke der Malerei, übte sich bei Le 
Bas auch im Iiupferstechen, und mit tüchtigen Kenntnissen ausge- 
rüstet, kehrte er endlich nach Amsterdam zurück. Hier malte er 
Bildnisse, auch Decorationen für das neue Schauspielhaus, und 
1797 gäb e!" 24 holländische Ansichten heraus, die leicht getitzt und 
in Aberlischer Manier colorirt sind. In Kunstsammlungen seines" 
Vaterlandcs findet man viele Zeichnungen von diesem KÜHSÜCF, 
Landschaften nach der Natur, und Zeichnungen nach Gemälden. 
Er befasste sich auch viel mit dem Zeichnungsunterrlchte, und gab 
zu diesem Zwecke ein eigenes Werk heraus, unter dem Titel; De 
beoefening der Teelienlaunde, door de eerste gronden der Meet- 
ktlmiß gemakkelijik gemaakt. Amsterdam 180? und 1810. 
Numan war auch Direktor der Gesellschalt Felix Meritis, und 
Mitglied des niederländischen Instituts. Das Todesjahr des Künst- 
lerS konnten wir nicht erfahren.  
Name , 
eine 
J-y Mgdailleur, dessen Nicolai ervvrähnh, Er schreibt 
Schaumunze auf die Eroberung von Bonn 1693 zu. 
ihm 
Numidius , 
ein 
römischer 
Bildhauer 
der 
spätem 
Zeit, 
dessen Name
        

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