Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1763467
Noort, 
Wcnzel. 
265 
Vielleicht finden sich auch Landschaften mit Thieren von ihm; we- 
nigstens hat er ein Viehstiiclc radirt. J. Visscher stach nach ihm 
das Bildniss des Peter Pmelius. Im Cataloge, der Sammlun des 
Grafen Renesse-Breidbach wird ein nach oder von ihm gestogienes 
Bildniss des Königs Phili p IV. von Spanien angegeben, und an- 
scheinlich der Iiiinstler Ei: einen Spanier gehalten, weil er Juan 
de Noordt genannt wird.  
Folgende Blätter sind von ihm selbst radirt. 
i) Schöne italienische Landschaft, rechts der Tempel der Sibylla 
bei Tivoli auf Felsen in Ruinen, nach links vorn geht ein 
Bauer mit dem Iiorbe und sein Weib. Neben ihnen am 
Steine steht: P. Lastm. inv., J. V. Noordt feeit 1645. H. 
6 Z. 1 L., Br. 8 Z. 
Dieses schöne und seltene Blatt legt man gewöhnlich zu 
den von Lastmann raclix-ten Blättern. 
2) Die Viehherde; rechts zwei Ochsen und ein Hund, dann ein 
Hammel, vier ruhende Schaafe und zwei Ziegen, alle im 
Vorgrunde der Landschaft. Im Ilintergrunde ist ein Mäd- 
chen mit den Dlilehltiibeln. Oben linlss steht: Petrus Van 
laar. inv., J. V. N. fecit 1644. H. 5 Z. 9 L, Br. 8 Z. 1 L, 
Dieses sehr seltene und schöne Blatt ist von Bartsch am 
Sehlusse der Werke des P. van Laar angeführt (P. gr. I. 17), 
weil man es gewöhnlich den Blättern de Laar's anreihet. 
Die zweiten, noch sehr guten Abdrücke haben die Adresse 
P. Pot (P. Futter?) und unten rechts die N0. 3. Einen sul- 
chen Druck werthet Weigcl auf 1 Thl. 12'gr. 
Noort , 
Noord. 
NOÜÜ; vvemmer, Maler, wurde 1670 zu Arnheim geboren, clie 
Kunst erlernte er aber vermuthlich in Nymcgcn, wo Noott lange 
 sich aufhielt. In der letzteren Zeit begab _er sich nach Emmerik, 
und starb da gegen 1750. 
Dieser Künstler war in perspektivischer Darstellung sehr erfah- 
ren, Wie seine farbigen Zeichnungen dieser Art beweisen. Die 
Oelmalereien Nootfs dürften sehr selten seyn, am meisten aber die 
figürlichen Darstellungen. Van Eynden etc. I. 249 sah von ihm 
einen Mannskopf im Geschmaclse llembrandfs behandelt. Aussor- 
dexn malte er auch Ornamente. Auch spricht dieser Schriftsteller 
von einem perspektivischen Instrumente, welches Noott mit dem 
Landschaftsmaler Romborgh construirte. 
NOOy, Vvlllßm de, Maler zu Nykerz, ein Künstler nnsers Jahr- 
hunderts. Auf der Iiunstausstellung zu Amsterdam und anderwärts 
sah man bereits um 1820 Bilder von diesem Künstler, Genrcstücke 
nach niederländischer Weise, Landschaften, Ansichten von Städ- 
ten, Dörfern u. s. w. 
N91): GCITÜC, ein von Vermander gcriihmter Künstler von Harlem, 
der um 1570 in Deutschland und Italien reiste, und sich auch in 
Rom aufhielt, Das Fach, in welchem er excellirte, bestimmt Ver- 
mandßr nicht. 
NOT: 
Wen zel , 
ein 
Prag um'l795- 
geschickter Steinschncider in
        

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