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N dcher ,
Jean
Edmc.
Noel ,
Jean
Alcxan der.
Ilnm Schüler von L. Bernini, und obgleich nur ein mittelmiissiger
Künstler, doch vorgezogen. Die Königin Christine von Schweden
blesass in Rom neun antilie Statuen vim Musen, es fehlte aber
Apollo, welchen Noccliieri hinzumachtep Die Königin musste rla-
bei ihre Zuge herleihen. F. Aquila hat diese Statuen gestochen.
NÜChGTQ Jean Ednle; Iiupfcrstecher, wurde 1756 zu Paris ge-
boren. Als Schiilei' von E. Fcssaril arbeitete er mchreres unter
Lßitung dieses Meisters, vund daher sind die Bliitter mit seinem
Namen nicht häufig,
1) La Bacchaiile enclorinie, nach Rubens.
2) Sechs Studien. nach Teniers.
S) Das Bilcliiiss von J. J. Bousseau, nach Ramsay, 1766.
NÜCTC? Ode!" NOCTOÜÜ, 363D, Malcrvon Mete, war zu Paris
Schiiler von J. le Clerc, bis er endlich nach Italien ging, wo er
anfangs neben anderen französischen Künstlern unter Poussiifs
Aufsicht melirereYVcrke älterer frantiisischer Meister copirte. Spä-
ter liess er sich in Paris niecler, wo iliii der Herzog von Orleans
zu seinem ersten Iiloliiialer ernannte, und zuletzt auch [die Akade-
mie ihn zuni Rector wählte. Im Jahre 1672 starb er, 54 Jahre alt.
Nocret malte viele Bildnisse und auch historische Darstellun en.
Die Bonigin hatte in ihren Zimmern, inehrmalen ihr Bilrlniss von
ihm unter der Gestalt der Miiierva. Mehrere seiner Portraite
wvurilen auch gestochen; von Pnillyz- die-Bildnisse Ludwigs XIV.
und des Herzogs Philipp_ von Orleans; von A. Vallet: jenes der
IIci-zogin von lvjontpensicir; von Bryan Schuppen: ein kleines
Bildniss des Monsieur, Bruders des Iloiiigs; von Nanteuil: jenes
des Fr. de VGUClOIYäIC, ärlerzogs von Beaufort etc. P. Sylvestre stach
das Bildniss des ünst crs.
NOOPOI, Charles, Maler zu Paris, der jüngere genannt, arbeitete
gegen Ende des 17. Jahrhunderts, und noch lIl der ersten Zeit
des folgenden. Er malte Bildnisse.
Noeal 8') liupferstecber, dessen Lebensverhältnisse unbekannt sind.
Dieser Nmue steht auf folgendem Blatte, Welches nach Dürer co-
pirt ist, No. 58 bei Bartsch:
St. Anton auf dem Boden sitzend und lesend, nach rechts ge-
wendet. neben ihm Stqck und Glöckchen. Im Grunde ist
(eine Stadt. Nach rechts unten liest man das Wort NOiL
imd daneben ein gothisches S. Dieses Blatt ist von der GÜ-
genseite copirt. H. 5 Z. Ö L.? Br. 4 Z. 10 In?
NOGI," Jean Alexander, Zeichner und Maler, wurde 1750 gebo.
ren, und zu Paris von Silvestre und J. Vernet unterrichtet. Er
folgte der Iiunstwveise des letzteren, da er schon von Jugend auf
mit grosser Vorliebe Fluss und See uncl das Meer mit seinen Er-
scheinungen beobachtete . und in Zeichnungen fßft zu halten suchte,
was bei dieser Gelegenheit seine Aufmßlll-isanlkelt fesselte. Er war
erst 18 Jahre alt, als er mit dem Abb? Chilppe eine Reise nach
Calilbrnien unternahm, welche für den jungen Künstler so gefahr-
voll war, dass man ihn in Paris für toclt ausgaly Anein 1770 1mm
er plötzlich wieder an, und weit entfernt, sein unsicheres Element;
zu melden, unternahm er bald wieder Ilßllß Reisen an die Küsten