Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1763316
250 
N dcher , 
Jean 
Edmc. 
Noel , 
Jean 
Alcxan der. 
Ilnm Schüler von L. Bernini, und obgleich nur ein mittelmiissiger 
Künstler, doch vorgezogen. Die Königin Christine von Schweden 
blesass in Rom neun antilie Statuen vim Musen, es fehlte aber 
Apollo, welchen Noccliieri hinzumachtep Die Königin musste rla- 
bei ihre Zuge herleihen. F. Aquila hat diese Statuen gestochen. 
NÜChGTQ Jean Ednle; Iiupfcrstecher, wurde 1756 zu Paris ge- 
boren. Als Schiilei' von E. Fcssaril arbeitete er mchreres unter 
Lßitung dieses Meisters, vund daher sind die Bliitter mit seinem 
Namen nicht häufig,  
1) La Bacchaiile enclorinie, nach Rubens.  
2) Sechs Studien. nach Teniers.   
S) Das Bilcliiiss von J. J. Bousseau, nach Ramsay, 1766. 
NÜCTC? Ode!" NOCTOÜÜ, 363D, Malcrvon Mete, war zu Paris 
Schiiler von J. le Clerc, bis er endlich nach Italien ging, wo er 
anfangs neben anderen französischen Künstlern unter Poussiifs 
Aufsicht melirereYVcrke älterer frantiisischer Meister copirte. Spä- 
ter liess er sich in Paris niecler, wo iliii der Herzog von Orleans 
zu seinem ersten Iiloliiialer ernannte, und zuletzt auch [die Akade- 
mie ihn zuni Rector wählte. Im Jahre 1672 starb er, 54 Jahre alt. 
Nocret malte viele Bildnisse und auch historische Darstellun en. 
Die Bonigin hatte in ihren Zimmern, inehrmalen ihr Bilrlniss von 
ihm unter der Gestalt der Miiierva. Mehrere seiner Portraite 
wvurilen auch gestochen; von Pnillyz- die-Bildnisse Ludwigs XIV. 
und des Herzogs Philipp_ von Orleans; von A. Vallet: jenes der 
IIci-zogin von lvjontpensicir; von Bryan Schuppen: ein kleines 
Bildniss des Monsieur, Bruders des Iloiiigs; von Nanteuil: jenes 
des Fr. de VGUClOIYäIC, ärlerzogs von Beaufort etc. P. Sylvestre stach 
das Bildniss des ünst crs. 
NOOPOI, Charles, Maler zu Paris, der jüngere genannt, arbeitete 
gegen Ende des 17. Jahrhunderts, und noch lIl der ersten Zeit 
des folgenden. Er malte Bildnisse. 
Noeal 8') liupferstecber, dessen Lebensverhältnisse unbekannt sind. 
Dieser Nmue steht auf folgendem Blatte, Welches nach Dürer co- 
pirt ist, No. 58 bei Bartsch:    
 St. Anton auf dem Boden sitzend und lesend, nach rechts ge- 
 wendet. neben ihm Stqck und Glöckchen. Im Grunde ist 
  (eine Stadt. Nach rechts unten liest man das Wort NOiL 
imd daneben ein gothisches S. Dieses Blatt ist von der GÜ- 
 genseite copirt. H. 5 Z. Ö L.? Br. 4 Z. 10 In? 
NOGI," Jean Alexander, Zeichner und Maler, wurde 1750 gebo. 
ren, und zu Paris von Silvestre und J. Vernet unterrichtet. Er 
folgte der Iiunstwveise des letzteren, da er schon von Jugend auf 
mit grosser Vorliebe Fluss und See uncl das Meer mit seinen Er- 
scheinungen beobachtete . und in Zeichnungen fßft zu halten suchte, 
was bei dieser Gelegenheit seine Aufmßlll-isanlkelt fesselte. Er war 
erst 18 Jahre alt, als er mit dem Abb? Chilppe eine Reise nach 
Calilbrnien unternahm, welche für den jungen Künstler so gefahr- 
voll war, dass man ihn in Paris für toclt ausgaly Anein 1770 1mm 
er plötzlich wieder an, und weit entfernt, sein unsicheres Element; 
zu melden, unternahm er bald wieder Ilßllß Reisen an die Küsten
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.