Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1763288
         
1) Der Herzog- von Cumberland, in runder Form. 
2) Derselbe, Oval. 
5) Friedrich Prinz von VVaies, Oval. 
(i) George Graf von Granviile, Oval.   
5) lWlad. Jack uf Mal-gute. Mit J. N. bezeichnet, 4- 
NIXOII, James, Maler zu London, vielleicht der Sohn des Obigen, 
blühte um 1760  H80. Er malte, anfangs in Miniatur, ver- 
legle sich nher dann auvh auf die Oelrnalcrei, und führte einübe- 
deutende Anzahl von Werken aus, die zu seiner Zeit allgemei- 
nen Beilhll fanden. ElnlgcJlcrsellwen wurden gestochen; von Th. 
TVatson eine Frau mit den Attributen der Diana, wovon es dreier- 
lei Abdrüche gibt; von Diclsingsnn: das Bildniss der Mrs. Hnrley 
in der Rolle der Elfrirla; von Bartolozzi: jenes der Ilerzogin Ge- 
urgiana von Dcvonshixje. Nxxon war schon 1770 Mitgliradäder Alia- 
demie in London, und um das Ende seines Jahrhunderts starb en 
NIXÜÜ; Jßhn IIenTy, IYIaIer zu Lonüon, wurde um 1808 gebo- 
ren , und von John Martin in der liunst unterrichtet. lVlit grossem 
Talente begabt, machte er bald die bedeutendsten Fortschritte, 
und su war schon um 1850 sein Ruf begründet. Er bat in unge- 
wöhnlichem Grade die Gabe, poetische Ideen zu verkörpern, und 
das Amnssc-"rgmrdentlicbe und Wunderbare in Farben darzustellen. 
Seine Bilder sind in grossartigem Style gezeichnet, wann und 
glänzend in der Färbung.    
 
BVG-ms S-y Bildhauer zu London, der uns 1831 zuerst bekannt 
wurde. Damals stellte er Moses als Kind in Marmor dar. Er 
fertiget gewlilnlliclx Portraitbüsten,_die sehr gut gearbeitet sind.  
NOQCk, Zeichner und Iiupferstecher aus Darmstadt, genoss zu Carls- 
ruhe den Unterricht (lGS berühmten C. Frommel, und bewährte 
sich bald als tüchtiger Künstler im architektonischen und land- 
schaftlichen Fache. Er arbeitete für Dr. lVlollerls Denkmäler der 
deutschen Baukunst. Im Jahre 1830 befand sich der Iiiinstler in 
Rom, und da widmete er sich vorzugsweise der Landsghaft. Seine 
Darstellungen schöner Parthien aus der Gegend von Rom zeugen 
von vorzüglichen; Talente, und von einer Geduld, die nicht er- 
müdet.  
NOlJilG, PCKGP VOYI, berühmter Architekt von Campeslro im Can- 
tnn Tessin, bildete sich in Rom, {lud ergriff da jedes Mittel, um 
die höchst mögliche Stufe des architektonischen Wissens zu errei- 
chen. Wie 551m ihm dies gelungcrl, beweiset eine Anzahl von 
Planen und Gebäuden, die er in Italien und llyrien, und beson- 
ders ein YVien errichtete. Nobile ist k. k. Hofbaurath und Ober- 
baudirelitor der Akademie in Wien. von seinem Hofe geehrt, und 
bei allen wichtigen Unternehmungen zu Rathe gezogen. Seine 
Werke sind: der Leuchtthurm in Triest, die Brücke vom Canale, 
die Gebäude des Volhsgartens in Wien, und einen besonderen 
Ruhm sichert ihm claselbst das nach seinen Planen erbaute neue 
Bflrgthür, weiches ausser dem Brandenhurgerthore in Berlin nicht 
lßlChi Seines Gleichen finden wird. Der Architekt hatte die schwie- 
rige Aufgabe, mit möglichster Beniitzung der nach Cagnolzfs Pro-
        

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