Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1763272
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Nisns. 
Nixbn , 
John. 
Nisus , 
s. Neisos. 
Niuron oder Niouron, Bernhard, Peter und Franz, Ar- 
chitehten, ersterer Vetter,_ die beiden andern _Briider, waren zu 
Lugano im Canton Tessin geboren. Sie dienten, theils vereint, 
theils gesondert, verschiedenen] deutschen Höfen. Von 1577  80 
bauten sie die Ost- und Siidseite des Schlosses zu Dessau neu auf. 
 1m Jahre 1582 baute Peter den Gottesacher zu Zerbst, und im 
folgenden Jahre sprengtensie bei Hosslau eine Brücke über die 
Elbe, welche imulreissigjiihrigexl Kriege zerstört wurde. Bei die- 
ser Gelegenheit wird Franz Briickenmeister genannt. Im Jahre 
 159d wurde Peter Chur  Brandenburgischer General -Baumeister, 
und als solcher baute er am Schlosse zu Berlin. Von 15g7_1604 
führte er den Bau des von Franz begonnenen Schlosses von Gö- 
then zu Ende. Er war damals wieder in Diensten des Herzogs 
von Anhalt, und nach Beendigung des Baues erhielt er die Stelle 
eines General- und Oberlanclbanmeisters. Peter lebte noch 1607 
zu Cöthen, Franz erscheint 1604 als Brückenmcister zu Dessau, 
Bernhard scheint aber 1585 gestorben zu seyn. Vgl. Beckxnnnnß 
Historie des Fürstenthums Anhalt, Zerbst 1710, und Lenz Haus 
Anhalt 1750- Nieolafs Nachrichten.  
NiVür s 
1er. 
Jßhann, lebte im 16. Jahrhunderte zu Lüttich 
Seine Lebeusverhältxxisse sind unbekannt. 
als 
Glasma- 
NlVard, Laudschaftsmaler, der um 1770  85 in Paris blühte. In 
der Sammlung des Direktors W. Tischbein war von diesem Künst- 
lers eine Wassermühle von waldigen Höhen eingeschlossen. Die 
einsame Landschaft wird nur durch Fischer belebt. Nivard war. 
Eiuvexleibter der PariservAlsadamie. 
INiVEiPE, ein französischer Maler, 
gen Jahrhunderts in Paris lebte. 
der in 
der ersten Ilälfte 
dea vori- 
NlVBllluS, SIIUOII und NlCOlßuS, Buchdrucker, und vielleicht 
auch Forrnschneider, die im 16. Jahrhunderte lebten. Brnlliot 
glaubt, dass einem dieser beiden (las Zeichen angehören cliirfte, 
auf einem Holzschnitte, der die heil. Jungfrau auf dem Ilalbmuude 
 von zwei Engeln belarönt vorstellt. Links ist das Wappenschild 
der Stadt Basel. H. 4 Z. 2 L., Br. 3 Z. 
NiVOlSIJOlIEI, Johann Gßüfg, Furmscheider von Mainz", lernte in 
Venedig bei B. Castelli das Zeichnen, und später liüln er nach 
Rom, wo der Künstler 1624 im 50. Jahre starh. Er genoss den 
Ruf eines geschickten Formschneiders. Sein glelßilnami-gßr 50h", 
5 der in Venedig geboren wurde, war ebenfalls Fenrxischneicler, aber 
geringer an liunst. Gandellini erwiihnt dieses hunstlers. 
1) Die Einfassungen der nach CastellPs Zeichnungen geschnit- 
tenen Blätter der ersten Geuueser Ausgabe von Tassds be. 
freitem Jerusalem. _  
2) Einige Blätter zu VirgiPs Aellßlä- 
3) Die heil. Altväter, nach A. Tempßßth. 
4) Verschiedene Schilde. 
Nixon , 
John, 
Zeichner und Kupfersteclser, 
wurde um 1706 in Eng-
        

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