Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1763087
Nicolai 
O der 
Niclai, 
ÄndrEhS. 
Nicolaiis, 
227 
der nach ihm, oder nach Arthi Claessnon gefertiget ist. Diese: 
Blatt stellt die Parabel bei Matth. 15 vor, die Arbeiter vor dem 
Hausherrn! Quae nuatuiäamus . .  1. A. imim Ohm: Namen des Stew- 
chers, qu. ful. 
Vielleicht sind nach ihm auch die 62 Blätter türkischer Costümä 
gestochen, deren Füssly" im Supplemente erwähnt. Sigßollen die 
Jahriahl 1576 tragen. Füssly meint, sie könnten das Wefk eineä 
Niculaus Claes seyn. 
Nicolai oder Niclai, Anäreas, iwaler, wurde 1750 in Wien 
geboren, und hier übte er auch seine Kunst. Er malte Bildnisse 
und Iiistorien. 
Nicolai , G2, Iäupfersteehev, lebte in der ersten Häifze des "yorigen 
Jahrhunderts. E_r staqh um 1720 für das von Prenner hesbrgte k. 
li- Galleriewerk m Wxeh, u. a. 
Hupferstecher zu Berlin, E111 jetzt 
naturhistorische Gegenstände u. a. 
Nicqlai, Heinrich, 
Künstler. E!" sticht 
iebemler 
NlCOlBl, Jan Hendrlck, Iwaler", wurde 1766 zu "Leeuwaräeiyge: 
boten, imcl nachdem er einigen Unterricht im Zeichnen und Ma- 
len erhalten halte, Eng er anä sich auf das haturhistoijische Fach 
zu verlegen. Er "zeichnete und malte mit Vorliebe Vögel, "yvaä 
ihm so gut gelang, dass ihn sein Freund und Hiihstgenüsse W. 
B. van der Iiobi aufmunterte, 1813 zu Amstefdam m11 den Preis 
der Gesellschaft Felix Meritis zu Cürictirrireh, "wobei er zwar den 
Preis nicht erhielt, aber doch ehrenvoll erwähnywurde, Seineina 
geliefertes Gemälde enthielt mehrere: todtes" Wild. Von dieseß 
 Zeit an sah man auf den Kunstausstellungen zu Amsterdam verß 
schiedene Werke von diesem Künstler. 
l 
Nlcoiaus, Bildhauer von Athen, kam mit iäriten nach Reim und 
übte da seine Kunst. Die Zeit lässt sich nichegenixu bestimmen, 
O. Müller ist aber nicht ungeneigt, ihm seine Thüliglaeit während 
der Regierung der Antunine QYliUWGiSCYla Die Namen dieser beie 
den Künstler Eichen an deni Kerbe, welchen eine Caryatide über 
Lebensgrösse auf dem Iiepfe trägt. Diese Caryazide wurdeüöö 
nebst einer anderen und dem Stürze einer driuen in den; "Weine 
berge des Hauses Stroizi an der alten appisehen Strass: entdeckt. 
8b Vvinckelmann VI: I. 5. 202i 
NlCOlaüS, Bildhauer von Verdun, fertigte um H80 für den Abt 
Werner von Kloster  Neuburg einen Altar, der sich vollkommen 
erhalten noch daselbst in der Schatzkammer befindet. Diese? Altar 
findet unter den Denkmälern der Kunst des 12. Jahrhunderts nicht 
seines Gleichen, den Prauhtaltär der St. Marcuskirehe zu Venedig 
ausgenommen. Er enthält 51 lxtstorlsch biblische Darstellungen, 
die mit der äussersten Bestimmtheit und Reinheit in Erztafeln ge- 
graben, mit Sehmelziarhen und in Niellnai-t ausgeführt sind. Dass 
diese Bilder ven der Hand eines der ersten Iiiinstler der Zeit ge- 
iertiget sind, bezeuft die seltene Riehtiglseit der Zeiclmungi die 
Abwechslung und Wahrheit in Stellung und Geberde, der AIISI 
druek der liöpfe, das Gressartige in der Gewandung und die meii 
Slefhnfte Ausführung des Ganzen, so wie man alles dieses an Wer: 
Iren des 12. Jahrhunderts nur äusserst selten linden wird. Freilich 
15x:
        

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