Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1763060
Nick , 
Hans 
Jakob. 
Niclai. 
2223 
Nekromnntia, in welchem er den Hauptinhalt desjeni en Buches 
'der Odyssee darstellte, welches lVexfioinn-"reia betitelt. äs ist diese 
die Unterredung des Ulysses in der Unierirvelt mit dem blinden 
Tiresias, für welche der liilnstlen 60 Talente, die ihm Ptolomiius I. 
(nach Pausanias, Attnlus nach Plinius) bot, ausschlug, um das 
Werk seiner Vaterstadt Athen zu sehenlsexi. da er selbst Vermögen 
besass. Gross waren die Gemälde, welche die Calypso, Jo, An- 
dromeda undklen Alexander darstellten. Letzteres wrir im Porti- 
eus des Pompejus zu sehen. _Die Quellen, welche dieses Künstlers 
erwähnen, s. noch Näheres "Silllg Cat. artif.  
der um 1660 in Frankfurt am 
getriebenem Sxlber. 
Nicka Hans Jakob; Gnldschbmied, 
Main lebte. Er ibrtigte Arbeiten in 
I 1 
Nickel, Balthasar, angeblich Zeichner um Iiupferstecher von 
Nürnberg, der zu Anfang des 17. Jahrhunderts bereits in reifen 
Jahren gewesen seyn muss. Man schreibt ihm ein Monogramm 
in gothischen Charakteren zu, welches sich auf dem unten beschrie- 
benen Elatte befindet. Ein ähnliches Zeichen steht auch auf histo- 
rischen Zeichnungen, mit der Feder ausgeführt und roth lavirt. 
Die Toilette einer Dame in einem Ovale. Ein Liebesgott 
und ein Iiind halten ihr den Spiegel vor, während zwei 
 Dienerinnen den Haarputz besorgen. Oben ist das Zeichen 
des Künstlers, der B. Nickel heissen soll. Brulliot glaubt 
aber, der Stecher sei eher ein Italiener als ein Nürnberger. 
Dann glauben Einige, diese Venus an der Toilette möchte 
Dürefs Frau seyn, vermutbliclt weil der Kopf jenem auf 
der Schaumünze vun 1508 gleicht. Da ist Dürer's Xanti pe 
im blassen liupfc und mit auf den Rücken herabliallenüen 
Haaren dargestellt.  
Nlckel, 13319353? HemTlCh, Bildhauer, wurde 1645 zu Bamberg 
geboren. und Voll Seinem Vater Johann Adam in den Anfangs- 
gründen unterrichtet, bis Baltasar endlich nach Würzburg sich 
begab, um bei dem Hofbilclhauer Wagner sich weiter auszubilden. 
Hierauf besuchte er mehrere Städte Deutschlands, und mit dem 
Rufe "eines geschickten Künstlers kehrte er wieder in's Vaterland 
zurück. Er liess sich in Würzburg nieder, und starb da 1799. In den 
Iiirchen und Klöstern Frankens waren viele Arbeiten von ihm, die 
ziemlich correltt gezeichnet und mit Geschmack ausgeführt sind. Sein 
Werk ist der schöne Brunnen in der neuen Bnugasse zu Würz- 
burg, und das grosse Busrclief über dem Portale des Julius-Hmpi- 
tales daselbst. Die Compositiun ist von dem Hofmaler G. Fesel. 
Er stellte hier den grnssen Julius_dar,_der in Begleitung von zehn 
Männern erscheint. Der Baumeister ist mit dem Risse da, und 
zeigt mit der Rechten auf das_ schon halb vollendete Gebäude hin. 
Links ist eine Gruppe von Itranlsenn Alles dieses sieht man auf 
einer Steiniläche von 10g Schuh Höhe und 16 Scln Breite. 
NlCkel, Franz, Emailmaler von Hanau, verlebte viele Jahre in 
Madrxd, und erhielt da die Stelle eines Adjunlatel: bei der Akade- 
mie der Künste. Später kehrte er wieder in's Vaterland zurück, 
und lebte noch 1310 in Hauatl- Er zeichnete sich als Künnlef 
aus. 
Niclai , 
S. Niculai . 
Nagleris 
Kiinätl er - Learr. 
15
        

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