Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760984
Müller  
Robert. 
Müller , 
17 
Stigllngen einige Medaillen dieses berühmten Künstlers abgebildet 
und beschrieben. Hofrath; Dr. von Ahorner in Augsburg, der 60 
jener Damensteine besasst, übergab 1836 dem historischen Vereine 
_1n Axig-sburg ein raisomzirendes "Verzeichniss aller ihm bekannt ge- 
Vlfürrlenen Arbeiten dieses Künstlers zum Drucke in den Jahresbee 
rlcht des Vereines von jenem Jahre. Auf Miillefs Medaillerr sie: 
158: die Buchstaben P. H. M, Starb zu Augsburg 1718 im 62. 
a re. 
Sein Sohn Christoph Elias war ebenfalls Mednilleur. Er ar- 
beitete lange in Stuttgart, zuletzt aber in Augsburg. 
Muller, Robert, Maler, wurde 1814 zu Heidelberg geboren, wo 
er auch in den Anfangsgründen der Zeiclienkunst unterrichtet wurde. 
Im Jahre 1853 besuchte er die k. Akademie in München, unrsich 
in der Malerei auszubilden. 
Vlüller odcrqlliller, Sigmund, Maler, der in der ersten Hälfte 
des 16. Jahrhunderts in München lebte. Er war 1551 bereits zünf- 
tig, und arbeitete noch 1546, wie dieses aus cleirAkten des Zunft- 
 buches erhellet. Vielleicht ist der oben erwähnte Michael Müller 
ein Nachkomme.    
wüllßr, Tlh, Iiupferstecher, dessen Füssly als in Paris lebend er- 
Wiihnt. Letzterer fand ihm die Statue der Jugend von Franz Le- 
masson beigelegt, welche aber Christian FflßdfiCh Müller gesto- 
chen hat. Dieser Th. Müller fällt demnach weg. 
Eimer: ThCÜdÜT; Maler von Riga, der uns 1826 helsannt wurde. 
Zu dieser Zeit befand er sich in München. Der berühmte Land- 
Schaitsmaler O. Müller in Stuttgart hat einen Sohn dieses Namens, 
der 1850 im 18. Jahre die Akademie in München besuchte. 
llüller, TOlJiBS, Iiupferstecher von Nürnberg, begleitete 1744 
seinen Bruder JQhJSebastian nach England, und erwarb sich da 
durch äine archilelstunigchcijn, llillilitter Beifall-l. Starb nach 17819. 
1 ie Ansicht der t. au sire ie in on on 1751 fu . 
2) Die Vorderseite von Longford, dem Landsitze des Grafen 
von Badnor, 1767, fol. I 
5) Die Blätter in B. u. J. Adam's Werks in architecture. Lon- 
don 1778, fol.  
Iüners  Lithograph, wurde 1808 zu Stuttgart geboren, 
und hier erhielt er auch Unterricht in einer Iiunst, welche er jetzt 
 mit Beifall übt. Zu jener Zeit hatte Dr. Boisseree in Stuttgart ein 
großartiges Institut errichtet; in welchem die interessanten Mal- 
Werke seiner berühmten Sammlung lithovraphirt wurden, und darin 
rwar nun auch Müller thätig." Im Jahr? 1827, bei Verlegung des 
Institutes nach München,  kam er auch dahin, und hier lebt er 
"noch gegenwärtig' mit der Ansübgung seiner Kunst heschäiftiget. 
Eolgellfle schöne ldlätter sind von ihmi  
 1) Die Breuzschleppung, lo spasixno di Sieilia, nach Rafael 
gemalt. In der Grösse. des Kupferstiches von Toschi, gr. 
 roy. fol. E'n Hauptblatt. 
2) Museslschlälgt .Wasser aus dem Felsen , nach dem Frescubilde 
"l der Allerheilivenliirche zu München, für SchreinefsSammn 
lung von Nachbililungen der al fresco Gemälde von H. Heiß, fül- 
N 5) Fiäfael mit der Geliebten, nach lngres, fol. 
"31" sKünstler-Lex. BcLX. 2 
        

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