Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1763031
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Nidcphorus , 
Julius. 
Nichol , 
VSQ 
l 
Dann erwähnt auch Clarae in der Description des Antiques du 
Mustic royal p. 421 eines Nicephorus. Des ersteren erwähnt 
Raoul-Bochette im Lettre ä Mr. Schorn etc., unter den liiinst- 
lern, welche Sillig im Cat. artif. übergangen. hat, und so muss 
er von dem Nicephorus des Mr. Clnrac verschieden seyn, da Sil- 
lig diesen kannte. Bei Doni etc. p. 520 N0. 28 lesen wir von ei- 
nem solchen Gemmarius de via sacra. 
NiCBPhOTUS, T. JIJHUS, ein freigelassenen" des Baiser Augustus, 
war Musivarbeiter in Rom. Senner erwähnt eine Inschrift bei Gru- 
ter DLXXXVI. 5. 
NICCPENUS, Bildhauer und Erzgiesser von Athen, der Sohn des Euc- 
, temqn, blühte um Ol. 90, zur Zeit, als in Athen und Argus die 
höchste Bliithe der Kunst vorbereitet wurde. Plinius schreibt ihm 
eine Statue des Alcibiades zu, und jene seiner Mutter Demarate, 
die mit einer brennenden Lampe opfert. Dann fertigte nach Pli- 
nius dieser Künstler die Statuen des Aesculap und der Hygiea, 
welche im Tempel der Concordia zu. Rom aufgestellt waren, Ta- 
tianus sagt ferner, Niceratus hahe auch die Statuen der Telesilla 
und Glaucippe gefertiget, von welchen jede einen Elephanterl ge- 
bar. Plinius nennt diese Iilephantengebärerin Alcippe, sie ist aber 
sicher mit Glaucippe Eine Person. Das chronicutu Alexandriuum 
setzt dieses Ereigniss in die Zeit des Vespasian, und so müsste 
Niceratus im ersten Jahrhunderte nach Christus gelebt haben, was 
unrichtig ist. Vgl. Sillig Cat. artif. 
Niceron, Johann Franz Paolotto, Mathematiker und Maler, 
wurde 1615 zu Paris geboren, trat 1652 in den Minoriteu Orden, 
und verlegte sich da besonders auf die Physik. Er schrieb ein 
YVerla unter dem Titel: Thauuiaturgus opticus, das ist die wunder- 
bare Perspelttivkunst. Im Hloster seines Ordens zu Paris sah man 
von ihm gemalt die Bilder des heil. Johannes und der Maria Mag- 
dalena, und dann malte er im Curridor von Trinitii de' Monti zu 
110m Landschaften, die, aus einem anderen Gesichtspunkte angese- 
hen, Figuren vorstellten. In der Bibliothek seines Iilosters zu Pa- 
ris hatte man sein Bildniss Ludwigs XIII. Niceron starb zu Aix 
in der Provence 1646, in Erdmamfs Reisen heissl: es aber, dass 
gasßrabinal dieses gelehrten Künstlers in der Minoritenkirche zu 
aus sei. 
Schüler des Aristi- 
Ariston war sein 
NiCBTOS, Maler von Theben, war der Sohn und 
des, und musste so um O1. 114 geblüht haben. 
Bruder, wie Plinius erwähnt.  
Nichini , 
Anichini. 
Nlchol: VV- G3; Bildhauer zu London, ein jetzt lebender Künst- 
ler. Im JalxreW1851 trat er zuerst mit einem eulossalen Bilde her- 
vor, den Satan in Mqrrnor vorstellend, nach Miltmfs Paradies, wie 
er ausruft: War, then, war open or unterstand etc. Diese Idee 
ist extravagant, das Bild aber nicht so ergreifend, wie Milton's 
Worte. Auf dieses Werk folgten andere, und es zeigt sich in 
denselben, dass Nichol den Michel Angelo zum Vorbilde ggnum- 
man. Sein Styl ist edel, streng und ernst.
        

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