Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760968
Müller, 
Mibhael.  
oder 
 Müller 
Miller  
Otto. 
15 
Niunel?! Nhßhael, auch MiHer geschriebenßMzalkzr in München, 
wo er zu Anfang des 17. Jphrhimdem seipe Lapfbahn betrat. Im 
Jahre 1608 lcommrer däsclbst im Zunflbudhe der Nllälär und Bild- 
hauer vor; idnnxals nämlich hatte er den HaxiäMiTlläi-gädingxt. 
Muuer: IIÄÜTTZ, Hupfersteqher "von '_S_ti;in1a, ist _u:ntei" dem Namen 
Muriz Steinlabckanntcr, cjä erstich zum Unlerschiedd von ande- 
 ren liün'ätlern' des Namens Blfiliäxf nach seinem Gvebürtsprte nannte. 
Mauer: Niorllä. ßdiiihmter Malerin München, jener Künstler, den 
Graf Raczynski Müller von Zittau nennt, und ihxyseiner Naght- 
stücke wegen rühmt, s. Cärl- Fiiedrich Moritz Mülldr.    1 
llluller, N-g Maler von Hermdnnstadt, der in-deiäörstdn Hälfte des 
vorigen Jahrhunderts arbeitete. Er hielt sich einige Zeit in Berlin 
auf, war der Meister des B. Rode, verliess aber 1741 Berlin! wie- 
der. Er malte Bildnisse.   
liuller, Nq Landschaftsmaler von Lausanne, ein "jetzt lebender 
Künstler, dessen Taufname uns-unbekannt ist." Er wurde zu An- 
fang unsers Jahrhunderts geboren, und angeregt durch die grase- 
arligc Natur seines Vaterlandes, wählte er vorzugsweise jene zu; 
malerischen Darstellung. Er bereiste zu diesem Zwecke die Schwein 
ging dann nach Italien, zuletzt auch nach Griechenland, und 
kehrte 1859 wieder nach Italien zuriicls. Zu dieser Zeit lebte der 
liiinstler. in Rom. In der Allgemein. Zeitung von 1839 Beil. 120 
heisst es, dass er und Homer in Hinsicht auf Leichtigkeit und 
Sicherheit der Behandlung, liraft und Präcisiun der Farbe und 
Form unter den damals in Rom lebenden Künstlern die Aquarell- 
malerei an ihre Grenze geführt haben. In Rom, sagt der Referent, 
betrachte man diese Künstler nur als geschickte Vedutenmaler, auf 
deren Zusammenwirken man nicht ohne einiges Achselzucken her- 
abblicke. Indessen machen ihre Landschaften immer einen ganz 
eigenthiimlichen Eindruck auf die. Empfindungen des Besehauers. 
Der kalte Begenmorgen, das stürmische grüneMeer, der lslare. 
Warme Himmel Griechenlands  das Alles ist- so geistreich aufge- 
fasst und wiedergegeben, dass es weit iiber den engen Begriff der 
Vedutenmalerei hinausgeht, und, was das gemeinschaftliche Her- 
Vurbringen betrilTt, so arbeiteten auch schon einige alte griechische 
liunstler zusammen Es ist indessen ein jeder dieser Künstler 
gleich tüchtig.   - 
Iüuer: N-, EdelsteinschneiderzuWarnbrunn,eingeschickterliiixxst- 
ler unsers Jahrhunderts.   
yr.. _ 
iullcrs NlkOlaUS, Maler und Professor am grossherzoglichen 
Gymnasium zu Mainz, ein Künstler, welchen wir in den beiden 
Ersten Decenien unsers Jahrhunderts riihmlich erwähnt fanden. Ein 
V0" Ihm gemaltes, vorzügliches Bild stellt Blücher und Welling- 
tun auf dem Schlachtfclde von Belle- Alliance den 13. Juli 1815 
VUP- Dieses Gemälde ist sowohl in Rücksicht auf Erfindung und 
Anvrdnuxzg, als auch auf malerische Ausführung gelungen. Ein 
r anderes BllCl stellt den Ausleger der indischen Weisheit vor. 
LÜ .  
13m 011er Nilllßr, OHÜO, Landschaflsmaler zu Stuttgart, ge- 
"SS schon zu Anfang unsers Jahrhunderts den Ruf eines geschich-
        

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