Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1762645
IN elli , 
Plautilla. 
Nelli , 
Gio. 
Batista- 
133 
wieder: N. N. F. 1.567. Brnstbild in Einfassung von Ara- 
besken, 4. Selten. 
10) Carolus IX., Gallier-um Hex. Nicole Nelli V. F. 1567. Büste 
in einem Oval mit vier Figuren,  
11) Sultan Selim und Sultan Soliman, beide zu Pferd. Mit dem 
Monogramm und der Jahrzabl 1566,  
12) Cosmus von Medici, Grossherzog von Florenz, Büste in 
ovaler Einfassung mit drei Trimmen. Mit dem Monogramnl 
und der Jahrzalil 1567, 8. 
13) Girulnmo Ruscelli, Bruslbild in einer ElnfüSSüng VOII V19? 
weiblichen Figuren, 1566. fol. 
14) Illustrium jure cousultorum imagines etc. 
Nenis Plaulllua, eine {lorentinische Dominikaner Nonne aus einem 
adeligen Geschlechte, zeichnete und malte in Oel und Nliniatur. 
Ihrer erwähnt Vasari, und auch Lanzi übergeht diese liiinstleriu 
nicht, indern er sagt, dass sie meistens als gute Nachahmerin des 
Fra Bartolomeo erscheine, zuweilen aber auch andere Style nach- 
ahme. So zeigt man in der Iiirehe ihres Ordens, in St. Catharina von 
Siena eine lireuzabnahine, die nach der Erfindung von Andrea del 
Sarto von ihr gemalt seyn soll, Lanzi beschreibt (laselbst auch eine 
Erscheinung des Herrn ganz von ihr, mit einer Landschaft, die 
einem Neueren Ehre machen könnte. In den Figuren ist aber eine 
Zeichnung, die an das Alterthum rührt. In der Akademie S. Marco 
zu Florenz ist die Vermählung der heil. Catharina, zur Seite St. 
Paulus und Johannes. Dieses Bild war ehedem Hauptaltarblatt des 
St. CEIIlIRTiIIBXIlälOSICTS. Es hat ausserordentlich volle und zart ge- 
 liihlte liiipfe. Im liiinigl. Museum zu Berlin ist von dieser Plau- 
tilla ein grosses Gemälde von 1524, welches den Besuch Christi 
bei der Marlha darstellt, und andere Heilige, die sich in symboli-i 
scher Aulfassung anreihen. Dr. Iiugler nennt dies ein geiuiithli- 
 ches Bild, aber ohne Iiraft. Bedeutend sind nur die Purtraite der 
Donatoren irn Vorgrunde. Im Hause der edlen Familie der Iiiinst- 
Ierin war zu Lanzi's Zeit noch eine Kreuzigung mit vielen kleinen 
 Figuren. 
Lanzi lässt diese Künstlerin 1533 im 65. Jahre sterben, was aber 
irrig ist, da das Gemälde des Berliner Museums die Jahrzahl 152i 
trägt. Nach Lenni's handschriftlieher Notiz wurde sie aber dieses 
YVerla als liind von Einem Jahre gemalt haben. 
Nßlll, PICtTO, Maler, war in Rom Schüler von G. M. Morandi, 
und zu Anfang des wwarigen Jahrhunderts besonders als Bildniss- 
Inaler berühmt. Er malte indessen auch Altarbilder, und bei St. 
Anna im Quirixlal ist ein Frescogemälde von ihm. Nelli malte Cle- 
nleus XI. und fast sein halbes Cardinals-Cullegium, gestochen 
von J. Frey, G. Frezza, Massi und G. Bossi. Frey stach nach 
ihm auch das Bildniss des Jesuiten-Generals Franz Rels. Lebte 
noch 1150. 
Neul; LOPCIIZO; Maler in Rom, malte verschiedene Kirchenbil- 
der nach den Zeichnungen seines Meisters J. B. Buoncore. Lebte 
um 1690. 
lxenl! G_1Ü- BEIÜSIQ, Architekt und Patrizier in Florenz, zeichnete 
"F1 die lViitte des vorigen Jahrhunderts den Plan, den Aufriss und 
die Hüllplansicht von St. Maria -clel Fiure, welche B. Sansonß geiiilt
        

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