Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1762631
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Nelles , 
Caspar 
Anton. 
JN elli , 
Nicolo. 
gebe des M. von Stetten im 16- Jahrhunderte in Augsburg gelebt 
haben soll. Er schnitt eine Schaumünze auf Kaiser Carl V. 
Lipowslsy behauptet geradehin, dieser Nel oder Nell habe auch 
in Holz geschnitten." was indessen nicht mit Sicherheit dargethau 
werden kann. Es findet sich nur ein aus I N bestehendes Mono- 
gramrn, welches auf Johann Nel gedeutet wird, aber auch einen 
andern Künstler angehen könnte; vielleicht den um die Mitte des 
16. Jahrhunderts lebenden bayerischendllaler Johann Jan, von wel- 
chem wir zu spät Iiunde erhielten, als dass wir seiner unter "Jan" 
im Lexikon hatten gedenken können. Dieser Jan lebte in Mün- 
chen. Das erwähnte Monogramm findet sich auf einem Titelblatte 
mit dem Bildnisse des Herzogs VVllhCllIl von Bayern, an der Spitze 
von Orlando di Lassu's Werk: Cantionnm, quas motetas vocant, 
opus nuvum. München bei Adam Berg1575. Dann steht dasselbe 
Zeichen auch auf l-Iolzschnitten nach Virgilius Solis, mit Darstel- 
lungen aus der Passion und auf einigen Titelbliittern. Der Form- 
schneider mag immerhin J. Nel heissen, mit Sicherheit kann es 
aber nicht behauptet werden. 
NEUES, CHSPM AÜTOÜ, Maler von Wormersdorf im Gebiete von 
Cöln, wurde 1807 geboren. Im Jahre 1830 besuchte er die Akade- 
mie in München. 
Neul, NlCUIÜ , Iiunferstecher und Hunstverleger von Venedig, wurde 
nrn 1550 geboren. Seine Lebensverhältnisse sind unbekannt, nur 
einige Blätter sprechen von Seinem Daseyn als Künstler. Andere 
verkünden nur. dass sie aus seinem Verlage kommen, wie die An- 
betung der Iiirten nach Polidoro und C. Gurt. Venetiis Nicolai 
Nelli formis 1570; das Blatt N0. 32 im Artikel Agostino de Musi, 
die Gopie des M. Rute nach Diirefs heil. Dreifaltigkeit von 1516, 
die Copie des leidenden Heilands. mit N. H. (Nelli?) exc. 1566 
bezeichnet etc. 
1) L2 vencrabile Poltroneria, regina di Cueagna, kQmiSCh-ßa- 
tyriselies Blatt. Nicole Nelli fec. 1565 et excucL, qu. iol. 
2) Ein Herr und eine Dame. Nicolo Nelli fee. 1575, qu. fol. 
5) Allegorie auf die Schlacht mit den Türken bei Lepnnto. 
Der Palast. Carl V. und der Doge von Venedig in einer 
Barke fangen, von den Heiligen Petrus, Bochum und Maf- 
cns geschützt, in einem Netze die türkische Flotte. Nicole 
Nelli fec. 1572, gr. qu. fol. _ 
4) L0 santissimo Saoramento, nach Rafael, ein von Ticozzi er- 
wähntes Blatt, das dem Namen Nelli's am meisten Ehre brin- 
gen soll, aber selten geworden ist.  
5) Die Ausstellung Christi unter einem gevfdlhten Fenster, ori- 
ginalseitige Copie nach Dürer. Unten lll der Mitte steht; 
N. F. (Nelli t'ecit'?). H. 5 Z. 2 11-. ßf- 2 Z. 4 L. 
Ö) Napso Bizarr). Ein. italienisches Gedicht mit Stichen von N. 
Nelli. Venetia 1565.  
'Z) Proverbii. Figürliche Vorstellungen italienischer Sprichwör- 
ter, nebst den italienischen Yersen. Auf dem ersten Blatte 
 steht: Niccolo Nelli F. appreSSQ Fßfßlltlo Bertelli 1564. l!- 
ift Z. ' L., E1213 21.10 L.  
8) Eine Fdslge von Vögeln, sorgfältig und schön gestochen. Mit 
dem Momegramni, 3. 
3) Maximus Troianus Neapolitantis. Unten; Octavius Farnesins 
Parmae et Pl. Dux.  Nicolaus Nellius F. 15Ö8- Dann
        

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