Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1762626
Neidlinger , 
iNIiuimel. 
Nel , 
Johann. 
181 
14) Simplicity, Bruststiick nach Bartolozzi in Kreiclemanier, 
schwarz und farbig, fol. 
15) Mildness, Bruststücli, nach demselben, in gleicher Weise, ful. 
16) T 17) Meditation und Aclmiration, zwei Ovale, nach Vio- 
et, 12.  
18) Der Tod der Grossfiirstin Alexandra Paulowna, nach einer 
Skizze von Peter, 1805, fol. 
19) Die junge Haushälterin, nach Sehallxen. Fiir das bei Haas 
erschienene Galleriewerk des Belvedere, sehr kräftig punlitirt. 
20) Amor und Psyche, nach Agricola, fol. Im Selbstverlage. 
21) Ceplhyr und Flora, naclrS. von Perger, fol. Im Selbst- 
ver age. 
22) Die Tyroler Schützen als Tirailleurs, qu. fol. Im ersten 
Drucke vor der Schrift. 
25) Rudolph von Habsburg, Vignette.   
24) Ein Zeichenbuch für Damen, nach Zeichnungen von Fiiger 
und Caucig , ful. 
Ncidlinger, iMlßhael, Maler von Nürnberg, lernte bei G. Strauch, 
ging dann nach Amsterdam zu J. de Baclser, und endlich nach 
Italien. Er liess sich in Venedig nieder, und blieb da aus Liebe 
zur Kunst die grössere Zeit seines Lebens. Fiir die St. Annaliirche 
(laselbst malte er die Erscheinung des heil. Laurenlius Giustiniani, 
ein Bild, welches Cochin in Seiner Vuyage d'Italie nicht sehr rühmt, 
das aber doch einige gute Parthien hat. In der Iiirche del Soc- 
corso in Venedig ist von ihm die Auferstehung des Herrn und der 
Leichnam Christi, von welchen Doppelmayr spricht. 
Neidlixiger s'arb zu Venedig um 1700. 
Neidharlz, TlIOITIZlS, Glasmaler, der im 17. Jahrhunderte gelebt zu 
haben scheint. Primisscr (Beschreibung der Ambraser Sammlung. 
Wien 1819) beschreibt Glasmnleireierl von diesem Künstler. Sie 
sind mit einem Monogramm bezeichnet. Vielleicht ist er ein Ver- 
 wandteccles folgenden Künstlers. 
Neidthart, Wolfgang, Bildhauer und Giesser iron Ulm, liess sich 
in Augsburg nieder, und wurde da Bathsherr. Er fertigte eine le- 
bensgrosse Erzstatue des Königs Gustav Adolph von Schweden, 
welche nach dem Tode des Künstlers der Bath von den Erben für 
350 {l- erlaanfte, um sie dem Könige Ferdinand III. zum Geschenke 
zu machen. Dann modellirte und goss Neidthart alle metallenen 
Zierathen des liathhauses. Lipowsky glaubt, er habe 1595 auch 
die Statue des Neptun auf dem Fischmarkte gegossen, was nicht 
sehr wahrscheinlich ist. da Neidthart damals erst 20 Jahre alt war. 
Er starb 1652 im 57. Jahre. 
NCISOS, Eclelsteinsclnneider, dessen Vaterland und Lebenszeit unbe- 
kannt sind. Im Cabinet des Ilerzogs von Orleans befand sich ein 
Stein, in welchen ein Jupiter lYIartius gegraben ist. In der De- 
scriptiun des pierrcs grav. du cabinet de Croznt par Mariette, 
11.49, und in der Description des principales pierres gravds du 
cabinet du Dnc d'Orleans lI. N0. 23 ist dieser Stein beschrieben, 
"F11 abgebildet bei Bracei II. 2M, und Winckclmann mon. iecliti Q- 
Mim liest anf diesem Steine den Namen des Künstlers: NEICOC- 
N01: 
Johann , 
libledailleur 
Formschneidgr  , 
(und 
nach der 
der
        

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