Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760935
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Müller, 
Sigmund; 
Müller; 
Joseph 
Adam. 
deHUtngegend Schönesnänifzuviäiäeh""Baty 6 Blätter; J. S. 
Müller sc. 1755, quÜfoli       
Etliche englische Ansichfen. zu einer Sämmllgng nach Zeich- 
nungen Von"W. Bellen-s gestochen, gp. fol.   
Einige Blätter in MagmloravArunrlelianä. Oxbnii 1765  Ö-i. 
fol.    
Solche in den Ruins of Paestum. LOiId_0n_1'ZÖ7, fol.  
Dettb in L. Nattiex": Tiaitö de In  d; gmver 
eh Pierre iine etc. London 176754 foll S. luudx John Miller. 
Müller, JOhGIIH Sigmund s" Maler von Aungäburg, war der Sohn 
eines gleichen Künstlers, und Schüler von J- V- Standrart. Er ging 
nach Italien. hielt sich zu Venedig, _zu Flbrenp und zu Rum auf, 
und" malte besonders Bilder mit kleinen Figuren in angenehmer 
VVeise, Alles mit grösstem Fleisse. Auch Bildnisse malte dieser 
liiinstler, deren Boeclilin, B. Hilian, Winter u. a. einige gesto- 
chen haben. G. Fink stach das Bildniss desHünstlers. Er blühte 
um lÖ70. Sandrart erwähnt dieses Müllefs, 7er bestimmt aber 
den Taufnamen des Vaters nicht. In München lebten mehrere 
Müller, Sigmund, Michael und Hans Müller, inLauingen ein 
WVnlfgang Müller.   
Müller, JOSGPlI, Maler von Langenau ausVBöhinen, genoss zu 
Anfang iinsers Jahrhunderts in Prag den Unterricht von J. Berg- 
ler, und gewann 1801i den grossen Preis der Zeichnung nach ei- 
nem Gemälde. Seine spätern Leistungen kennen wir nicht. 
Müllßf, JOSBPlI Adam, Maler, Zeichner und Badirer, von Er- 
ding in. Bayern gebiirtig, bildete sich zu München unter Leitung 
der beiden Asam, und diese beiden Künstler gedachten seiner auch 
später bei Empfehlung zur Arbeit; denn Müller galt für einen gß. 
schickten Iiiinstler seiner Zeit. S0 musste er auf Anemptehluiig 
der Asam 1756 zu Muusburg- die Capelle des heil. Johann von Ne- 
Pumuli in Fresco ausmalen. Dann führte er auch mehrere Altar- 
gemälde aus. In der Iiirche des'heil. Geistes zu München ist ein 
St. Johann von Nepomuls von ihm gemalt, und für die ehemalige 
Paulanerlsirche zu Amberg malte er als Choraltarblatt den heil. Ju- 
seph. In der heil. Iireuzliirche zu Dunauwörth ist das Altarblatt 
der Mutter .lesu (1755), und jenes der heil. Scholastiha (IT'S-l) sein 
Werk. Früher war in der chiirfiirstliclien Gallerie zu München 
ein Cabinetstiick, welches den heil. lYIartin zu Pferd von zwei En- 
geln begleitet vorstellt. Dann finden sich von ihm historische 
Zeichnungen, mit der Feder und in Tuscli ausgeführt, und mit: 
dem Munugramm A. M. bezeichnet.  
_Dieser Adam Müller wurde 1718 in das Münchner Zunftbucli 
eingetragen, und 1733 starb er zu München. 
Dann hat dieser Künstler auch in Iiupfer radirt, im Geschmacks: 
des Jones Uinbach. Einige seiner Blätter sind mit J. A. M. be- 
zeichnen.   
Die Madonna, welche das Iiincl säugt, neben ihr zwei Che- 
rubim, unten steht: Adam Müller. Oval in 12. Sehr geistü 
reich radirt, ganz im Geschmaclse von G. Beni. Selten. 
Es gibt auch Abdrücke, wo man'd1e Buchstaben J. A. M, 
fec. sieht, wenn nicht Müller vielleicht das Blatt rcpetirt 
hat. Brulliol gibt bei diesem. die Grösse in 8. an.
        

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