Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1762502
Neer , 
Eglon 
der. 
169 
Le Bas, Vue entre la Huye et Rolterclarn; Canal glacö, oder 
Divertissement d'hyver sur la riviere de Schie pres de la 
ville de Delft, nur die Titel sind geändert; Vue de Saint-Vliet; 
Temps froid et neugeux. 
Major, Vue proche du canal de Haerlem, rechts und links 
Häuser bei Mondlicht, schönes Blatt; Clair de la lune, 
Canallandschaft mit einem Dorfe rechts am Wasser; Suleil 
levant, dieselbe Gegend von der andern Seite, rechts eine 
vVixidmiihle. 
Mason, Vue des environs 'cl'Utrecht, Hütten am Canal von 
mehreren Bäumen umgeben, links ein Reiter. 
Miller, J. S., Muon Light, 1766. 
Prestcl, J. T., Landschaft mit lllondbeleuchtung, nach dem 
Bilde der Brabeclßsehen Sammlung. 
Rad], A., Le lever de la lune.  
Veau, .1. le, Vue de Lillo sur Pr-scaut, weite Aussicht, rechts 
Hütten; Vue du Canal dipres ä Furnes. 
Vivares, Vue de Hollande au clair de la lune; Mont Light, 
die Mondscheinlandschaft. 
Weirutte r, Petit village pres dühnsterdam. 
Witzani, Ansicht einer Stadt am Wasser, schöne Mond- 
scheinlandschaft; ein Dorf rechts am Wasser, das Gegen- 
stück; die Dorfkirche rechts am Wasser; Windmühlen am 
VVasser, zwei M0ndscheinlandschaften, alle in Aquatinta. 
Woud, J., Seconde vue d'Utrecht, Hütten am Canal, rechts 
in der Ferne eine Kirche.  
Zi n gg, 
Blatt. 
La 
lune 
cachöe , 
das 
Gegenstück 
zu Aliamefs 
Neer, EglOn Van dßf, Maler, genoss zuerst den Unterricht sei- 
nes Vaters Artus, besuchte aber später die Schule J. Vanloifs, weil 
er sich mehr zur Historienmalerei gezogen fand. Er machte unter 
Vanloifs Leitung schnelle Fortschritte, so dass er schon im zwan- 
zigsten Jahre zu Paris seine Studien fortsetzen konnte, und nach- 
dein er hier fast vier Jahre zugebracht hatte, liess er sich als aus- 
übender Biinstler in Rotterclam nieder. Hier malte er anfangs hi- 
storische Darstellungen und Genrebilder, die in (Xncrdnung und 
Färbung. und einer gewissen theatralischen Geziertheit wegen Bei- 
fall landen, im Ganzen aber viel geringeres Verdienschaben, als 
die VVerlie seines Vaters. Er malte auch Bildnisse, die nicht we- 
niger gefielen, als seine oben erwalinten Werlse. Er_malte sie 
zart und mit blühenden Farben , was auch mit seinen übrigen Com- 
Pusitiuncn der Fall ist. In Darstellung der Stoffe hatte er grosse 
Geschicklichkeit, was die Bilder seiner in Atlas und andere Steife 
gekleideten Damen n. s. w. beweisen. In der zweiten Periode sei- 
nes Lebcns malte er nach Brod, da ihn seine erste Frau, deren 
Mitgift er zum Theil in Bechtshändeln verschleuderte, mit sechzehn 
Kindern beschenkte. Diese Anzahl vermehrte er? in zweiter Ehe 
mit der Miniaturmalerin du Chatel noch um g Kinder, und nach- 
dem auch diese gestorben war, schritt er in (Düsseldorf mit der 
Malerin Breclsvelt zur dritten Ehe, die aber weniger frucht- 
bar war. Jetzt ernannte ihn der König von Spanien zum Ilofina- 
ler, nach Madrid zu gehen konnte sich aber der Künstler nicht 
entschliessen. Er blieb am plälzischen Hofe zu Düsseldorf, und 
starb du 1705 im 60. Jahre.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.