Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1762353
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Nawratil , 
Joseph. 
N6 
3 
51e 
2 
John. 
Nawratll; J059Ph, akademischer Maler zu Prag, wurde 1768 ge- 
boren, und auf der Akademie der erwähnten Stadt in der Iiunst 
unterrichtet. Hierauf unternahm er mehrere Reisen, da er sich der 
landschaftlichen Darstellung widmete, und Nawratil hat bereits 
eine bedeutende Anzahl schöner Bilder geliefert, sowohl in Oel, 
als in Gouache. .  
Naysmyth, heisst im Hunstblatt 1840 N0. 75 unser A. Nasmyth, 
Ramsay's Schiller. 
Nazzan, BEIPIIOlOIIIGO, Maler, geboren zu Bergamt) 169g, gestor- 
ben 1758. Sein erster Meister war V. Ghislancli, dann kam er zu 
Trevisani in Venedig, und später bildete er sich in Rom unter 
Luti und den andern Trevisaxui weiter aus. Seinen Ußerrl griimlete 
er in Venedig, nur machte er von hier aus Reisen in die anderen 
llauptstädte Italiens und nach Deutschland. Im Jahre 17144 malte 
er zu Frankfurt aru lViain den I'iaisex' Carl VII. und dessen Gemah- 
lin, und 1757 malteer in Genua den Dogen und viele andere Per- 
sonen des hohen Adels. Nazzari war beliebt, und malte desswegeil 
viele Fürsten und Höflinge. Dann malte er auch alte und junge 
Köpfe, die er seltsam herausputzte und bedeckte. Fiurillu (II. 173) 
sagt", man könne ihn den venetianischen Denner nennen, mit dem 
Unterschiede, dass bei Denner das Ganze immer UllglüClillCll aus- 
fällt, so vollkommen es auch in den kleinsten Theilen ausgeführt 
ist, da hingegen bei Nazzari die gesammte Blasse durch die er- 
staunliche Ausführlichkeit des Details nicht verliert. Die Dresdner 
Gallerie besitzt zwei alte Köpfe von ihm. 
Bartolozzi stach nach ihm das Bildniss des Lndovico Rezzonieo, 
A. Faldoni jenes des Iiupferstechers L. Carlevariis, Monari das des F. 
Ant. Corrario, und M. Pitteri jenes des Dogen Carlo Ruzziei. Von 
ihm selbst radirt ist: 
Das Bildniss des Dichters F. M. Mulza, Kehlkopf mit weis- 
sem Bart, um Schultern und Brust der Mantel mit Pelz aus- 
geschlagen. Um das Oval stehen die Worte: Franc. Ma- 
ria Molza Modem, links sind die Buchstaben B. N. F. 
H. 5 Z., Br. 5 Z. 10 L. 
Nazzarl: NÜZZQTIÜ, der Sohn des Obigen, malte zu Venedig in 
gleicher Geschicklichkeit in Pastell und Miniatur. Auch seine 
Schwester malte in Pastell. 
Ganclellini ist im Irrthum, wenn er diesem Künstler das radirte 
Bildniss des Dichters F. M. Molza beilegt. S. oben. 
Neagle, JOhn, Kupferstecher zu London, wurde um 1760 geboren. 
Dieser geschickte Iiüxxstler lieferte eine bedeutende Anzahl von Blät- 
tern, die in verschiedenen Werken zerstreut sind, und von wglcherl 
wir folgende kennen: 
1) The royal Proccssion in St. Paul's on St. George's Day 
178 , r. fol. 
 2) Etlighegfigiirliche Darstellungen in Murphy's arabian Anli- 
quities o5 Spain. London 1816, 813 fül- 
5) Die Blätter der Description uf the ancient terracottns in the 
British Museum. _London 1810-  
Folgende Blätter gehören zur Shakespeare Gqllery; 
Z4) The monument of Shakespeare, in Slratfbrt Chuuh, nach J; 
BoydelTs Zeichnung. I.   
5) Coinetly uf ei'r0rs,'Act. I. S. I., nach Wheatley. II.
        

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