Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1762295
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Naüdet, 
Caroline. 
Friedrich. 
Naumann , 
Nauclct, Carolme, Kupferstechcrln zu Paris, eine jetzt lebende 
Künstlerin , die vielleicht mit dem Obigen in Verwandtschaft steht. 
Wir kennen nur folgendes Werk von ihr: 
Becueil d'objets d'art et de curiosites dessines (Papres natura 
 par J. de Jolizmzont et J. Gagniet, gravö ä l'eau  forte et 
publiä par C. Naudet, 5 Hefte mit 20 Stichen, Paris 1357, 
qu. fol. 
Naudi , Angelo, 
lomino citirt. 
wird 
Lnnzi A. N_ardi 
V0 ll 
genannt, 
und dabei Pa- 
Ära 
u 
Eis 
 a 
Geneviöve , 
die 
Gattin 
des Regnault, 
diesen. 
Nalllnx, Lanclschaftsmaler, der im 17. Jahrhunderte zu Hamburg 
lebte, und Welchen der Verfasser der Hamburgisehen Künstler- 
nnchrichten mit ll. Naiwinx liir Eine Person zu halten geneigt ist," 
was wir dahingestellt seyn lassen. VNauinx stellte in seinen grösse- 
ren Gemälden öde Alpengcgenrlen dar, wo an Felswänden Wege 
 und Fusssteige sich (lurchvvindcn, wo morsche Holzlehnen und 
schwankende Brüchen über grause Abgründe hingehen, wo VVald 
hiiehc über Felsblöclae herabstiirzen. In den hlcinern Bildern schil- 
derte er die stille ländliche Natur, nach der Ansicht des erwähn- 
ten Berichtgelaers, mit einer Veredlung, dass ausser Hobbema und 
de Vries keiner den Waterloo so gut nachgeahmt hat. Der Bauin- 
schlag dieses geschickten Landschaften ist ganz eigener Art; so 
spitzig ohngefähr, wie men ihn bei J. van Ort sieht. Die Flir- 
bixng ist ein wenig hlassgrun, und fällt zuweilen ins Graue. Seine 
Lüfte sind zu weiss und selten natürlich, die Nachahmungen Wmer. 
loo's ausgenommen. Die Figuren malte ihm J. M. Weycp in glei- 
cher Haltung, wie die Landschaften. Im Ganzen sind seine Bil- 
der nicht sehr (lauerhnfl; er malte Alles zu locnl , und in einem 
Retouchirlirniss, besonders seine grüssten Stücke, wie der oben 
erwähnte Schriftsteller angibt. 
Dieser Nauinx starb zu Hamburg; wann, weiss man nicht. 
Nanmann, Johann Christoph, Architekt, (lerim Dienste des 
Königs August von Sachsen und Polen Verschiedenes leistete. Er 
baute neben anderen rlns Jagclpalais zu Hubertushurg, und andere 
PallZ-iste und Iliiuser. Im Jahre 1718 gründete der König auf seine 
Veranlassung ein Oherhailamt, aus welchem Institute mehrere ge- 
schickte Männcr hervorgixigen. Der König erhob ihn 1755 seiner 
Verdienste wegen in den Aclelstnnd, Ausserclem bekleidete er die 
Stelle eines k. Obersten des Ingenieurcorps und eines Generalaccis- 
Baudirelstors zu Dresden. 
Im Jahre 1742 starb dieser Iliinstler, 78 Jahre alt. Naumann 
war auch Schriftsteller. 
Naumann, Friedrich, Histurienmaler, wurde 1750 zu Blasewitz 
bei Dresden geboren, und in letzterer Stadt ertheilte ihm ein mit- 
telmässiger Maler zlen ersten Unterricht mich Preisslefs Methode, 
bis 61' endlich im 17- Jahre unter Casanova auf der Akademie cla- 
selbst einen regelmiissigeren Unterricht genoss. Nachdem er fünf 
Jahre Seine Uebung fortgesetzt hatte, begab er sich mit seinem 
Bruder, dem Kapellmeister J. A. Naumann, nach Venedig, und 
von da aus nach Rom, wo er sieben Jahre unter Mengs Aufsicht
        

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