Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1761954
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Nanni, 
Girolanlo. 
Nnnteuil , 
Robert. 
derbtenm Zustande noch vorhanden, und in der Capelle ist noch 
ein Abbild von Pini 1655 gemalt. 
Ottaviani stach eine Sammlung von Gmttesken nach ihm; C. 
Iinaptoxl einen Vogel mit einem Fischlmoclmen auf dem Baumaste 
sitzend, Umriss nach einer Zeichnung; ßaylus: zwei Blätter mit 
Grottesken nach Zeichnuugvn für Cruzatls liecuei].  
Nanm, GIPOIGIIIO, Maler von Rom, hatte den Beinamen Poco 
e Buono, weil er gemächlich arbeitete, und seinen Freunden, die 
ihn bei den Arbeiten für Sixtus V. zu grösserem Fleisse antrieben, 
immer nur antwortete: Faccio poco e buono. Seine Werke sind 
indessen nicht so gut, als er glaubte. Lanzi sagt, er habe sich 
durch nichts ausgezeichnet, als durch seinen guten Willen. Lebte 
noch 16-12- 
Nimnl, llllilithällS, Maler, dessen Lebensverhältnisse unbekannt 
sind. Im lVeizenfeltPscltexi Cataloge der h. Gallerie in Schleisslmeim 
sind zwei grosse historiache Bilrler ihm beigelegt, Juclith mit dem 
. Haupte des Hulofernes, und David, der dem Gnliath (las Haupt 
vom Dampfe zu trennen im Begriffe steht. Im Contexte des he 
zeichneten Catalogtas heisst der Iiiiustler lYI. Nami, im Index steht 
aber M. Nnnni, und wir glauben daher, dass der letztere Name 
der richtige sei, wann nicht zuletzt gar von M. Nannini die Rede 
ist. Vpn einem Nami fanden wir nirgends Erwähnung. In neue- 
ren (Katalogen fehlt der liiiitstler. 
Nanni , 
auch Nani. 
Nanning , 
s. Nnuing. 
Nannini, Bliltteüa Maler von Bologna, war Schüler von 
nani, und ein Künstler von Ruf. Blühte um 1720. 
Ciä" 
Nannoccio, Andrea, 
von Vasari ehrenvoll 
bekannt. 
Maler, und  de] Snrtcfs Schüler, wird 
erwähnt. Seine Lebensverhältnisse sind un- 
Nano 
oder 
Nan to , 
Nanto. 
Nanteml, Robert, Maler und Hupferstccher, geb. zu Rheims 
1650, gestorben 1678. Er war der Sohn eines wenig hegiilerlen 
liaufmannes, (ler ihm aber eine gute Erziehung geben lxess. Vor 
allem sollte er Philosophie sllldiren. und aflch MQSlSIFP werden, 
wesswegen der junge Gandiclatus bei der Zeichnung seiner These 
allen Scharfsinn aufbot, und selbe in Kupfer stach. Allein Nan- 
teuil nahm zuletzt mit dem gewöhnlichenjahilosophischen Wissen 
vorlieb, und fing mit noch grösscrem Ellier an, sich unter Lei- 
tung seines Schwagers Regnesson der Zeichenkunst zu widmen. 
Hierauf ging er nach Paris, um sich m Ph- de Champaignds 
Schule weiter auszubilden, und da nun war er Willens, die lila- 
lerei zum Hauptihche zu machen. Er hatte auch bereits mehrere 
Bildnisse gemalt, und in der historischen Cumposition sich ver- 
sucht, als er dennoch die liupferstecherkunst verzog. A, E0553 
ertheilte ihm hierin gründlichen Unterricht, Nanteuil liesä aber 
den Meister in kurzer Zeit weit hinter SICh zurück. Er galt bald 
für einen der besten lranzösisehen Stecher, der auch noch den
        

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