Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1755668
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Mellan , 
Claude. 
zweit-n sind Löwen, das" dritte bietet einen Halbmond, das 
vierte einen Stern. Es ist das Wappen des lVIr. Des 
Mesnies. 
117) Frankreich unter der Gestalt einer weiblichen Person. wel- 
che auf verschiedenen Hriegsinstrumenten sitzt und fest in 
die Sonne schaut. Sie stützt eine Hand auf das Horn des 
Ueberilusses und die andere auf ein Wappenschild. Im er- 
 stenDrucke ist auf dem Schilde F. von Vendome's Wap- 
pen, und zwischen Frankreichs liopf und der Sonne liest 
 man: Solem "quis falsum audeat. Im zweiten Drucke steht 
das Wappen des Herzogs von Beaufort auf dem Schilde und: 
Quem "gesti-s fovit et auxit etc;  gr. qu. fol. 
118) Diewflussgötter der Seine und des Tyhers, nebeneinander 
sitzend und auf die Urnen gelehnt. Im ersten Drucke ohne 
die Fallgitter in den_ zu beiden Seiten befindlichen Thoren. 
Auf der grossen Fläche in der Mitte stehen die Positionen 
aus der Logik, _Ethik, Metaphysik und Physik geschrieben. 
Im Unterrande: I-Iaruin positionum veritatem etc. Im zwei- 
ten Drucke sieht man in beiden Thoren oben ein Fallgitter; 
die Positionen sind ausgeschlilfen, der Unterrand mit der 
Schrift ist weggeschnitten.  
119) Ein aus dem Meere hervorragender Fels, fol. [m ersten 
Drucke ist auf dem Felsen das Wappen der Familie Aiguil- 
lon, unten ein kleines bischöfliche-s Wappen mit einem Lö- 
wen. Im zweiten Drucke liegt statt des WVappens auf dem 
Felsen ein Buch, mit der Aufschrift: St. Augustini Opßfil 
aduerss. pelagianos ettoruem reliquias. Das kleine VVappeIl 
unten zur Linken ist ausgeschlilfien, mit einem anderen er- 
setzt, worauf man ein Pferdchen. einen Stiefel, einen Bal- 
ken mit drei Kreuzchen und eine französische Lilie be- 
merkt.  
120) Die Fruna in der Luft schwebend, hiilt in der Rechten zwei 
Schalmeien und in der Linken einen Schild, fol. In: ersten 
Drucke mit dem Wappen der Familie Desnoyers, im zwei- 
_ten ohne "dasselbe, im dritten ist im Schilde das Wappen 
des Cardinals Mazarin. Später wurde des Wappen ausge- 
schliffen und die königliche ChilTer hineingesetzt, das L mit 
der Krone.  
121) Die Religion stehend und auf einen Stein gestützt, hält in 
der Pteelften das Iirenz und in der Linken den Palmzweig. 
Im ersten Druekesieht man auf dem Steine zwei geschlos- 
sene ßiicher, ein olfenes Buch mit den Worten: Can. vn. 
Eccl. ete. Im ZWCltCl] Drucke ist an dieser Stelle das Wap- 
pen Poitiers, ein geiviirfeltes Stiiek Feld und ZWEI Iiiinde. 
Im dritten Drucke wurde Harlay de" Chanvallßnls Wappen 
beigefügt, gr. qu.  , 
122) Das Osterlnmm in einer Glorie, qu. fol. 
125) Das heil. Sakrament, über demselben der ewige Vater von 
Engeln umgeben, fol. Im ersten Drucke vor aller Schrift, 
1m zweiten mit 18 französischen Versen und mit flßll Wör- 
ten: Cum privilegio, im dritten Druck steht dafür: Laue 
soit le Tres-St- Sacreinent.  
124) Dieselbe Darstellung. Man liest unten: O Charitas. Mariette 
exc. 
125) Eine Allegorie auf das heil. Sakrament. Oben steht: Omne 
gcnu flectatur, qu. fol.
        

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