Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1755431
Blelani , 
Domenico. 
Mehr , 
Adrian. 
53 
tender Iiiinstler. Dass beide öfter gemeinschaftlich gearbeitet lie- 
ben wird im obigen Artikel berührt. Lanzi erklärt ihu für einen 
eifrigen Anhänger des Cortoxia, und in der Perspektive soll er so 
gelehrt, als sein Bruder in cler Figurcnnmlerci grewesen scyn. Nur 
diese beiden Bfiiltlöf konnten sich in genxcinschaftliehei- Art Stich 
halten, keinem lXnderen war es mit ihnen möglich. Geuieirischail- 
lieh malten sie die Decke in S. Matteu zu. l'isa_, und dieses ist ihr 
bestes Werk. lfrancesco starb 1742.   "  
lllelanla DOIÜÜNICTI, Architekt. genoss in der zweiten Hälfte des 
17- Jahrhunderts in Italien Ruf, und wurde sogar, auswärts be- 
lsannt. Im Jahre 1679 wurde er an denlluf nach Dresden beru- 
fen, wo er mehrere Decorationen angab. J. O. Harms hat nach 
seinen Zeichnungen theatralische Gegenstände gestochen. 
lllclälntllüS, IYIaler, Schüler des Pamphilos, der zu Sikyun im Pe- 
lopunnes eine berühmte Schule gründete, neben der jonischen und 
attischen. Ueber den Charakter dieser Schule s. Pamphilos; wir 
fügen nur bei, dass Nlelnnthos einer der berühmtesten und den- 
hendsteu Künstler jener Schule gewesen. In der Anordnung nahm 
er nach Apelles Urtheil den ersten Rang ein, und Plinius sagt, 
dass er unter den Malern, die nur mit Avier Farben malten, un- 
sterbliche Werhe geschalfen. Sein im 'l'riumphwagen mit der Vic- 
turia lährender Aristratus von Sicyon wurde selbst von Apelles 
copirt. Arntus machte mit seinen und des Pamphilus Gemälden 
dem liünige Ptolexuiitxs von Aegypteiz Geschenke; in solchem An- 
sehen standcn die NVerlae beider liünstler. Er schrieb auch Bücher 
über die Malerei, deren sich Pliniixs bediente. Bei Diogenes Lacr- 
tes ist ein Bruchstücls erhalten. 
Mclar: Adrian, Iiixpferstecher, der um die Mitte des 17. Jahr- 
hunderts in Antwerpen lebte. Er gehört nur zu den mittelxnässigen 
Künstlern seines Faches, wie aus den Blättern zu ersehen ist, die 
sich von seiner Hand finden:   
i) Christus im Oelgartcn betend, nach Rubens, T01. 
2) Ein Cruuifix, nach Rubens, fol. 
3) 51- Michael, der den Drachen mit Strahlen tödtet, nach 
 demselben, fol. 
4) Ecce homo, Brustbild, mit Dornen gekrönt, nach Rubens, 
. kl. fol.  
5) Die Büste der heil. Jungfrau, fol. 
Ö) Eine heil. Familie, fol. 
7) Die heil. Jungfrau auf Wolken von Engeln getragen: Thro- 
nus Salumonis, nach Rubens, fol.  
 8) Der Engel ersticht den Drachen: Triumphus Christi Gloria, 
ful. 
9) Die heil. Jungfrau mit dem Iiinde in Strahlen, fol. 
10) Die heil. Jungfrau mit deirgstehenden Binde. dessen Fuss 
Johannes umfasst: Dilectus meus mihi et egu illi, gr. fnl. 
11) Das auf dem Iireuze liegende Jesuskind: Haec requies mea 
in seculum secnli, qu. fol.  
 12) Der leidende Heiland mit dem Purpurmantel, welchen zwei 
Engel halten: 'I'r.1t0 corde plangu errores meos, fol. 
13) Das Bildniss Carl I. von Spanien, Iixliestiick, (I. 
1-1) Friedrich IIL, Iiönig von Dänemark, Oval, 12- 
15) Hermann Graf vun Fürstenberg, Oval, 12. 
16) Graf Eranciscus Ego, Oval, 12. 
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.