Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760447
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Müller  
Franz. 
Müller , 
Hubert, 
Franz 
Meister zu, im Jahre 1726 fing er aber an, invPrag auf eigene 
Rechnung zu arbeiten. Er malte in Oel und Fresco Historien und 
besonders Blumen. In der Decanatkirche zu Beraun ist das Hoch- 
altarblatt von 1741 sein Werk. 
Müller starb 1753 als königlicher Hofmaler. 
Müller", Franz, Maler von Biberach, ein Künstler unser: Jahr- 
hunderts, der sich um 1814 auf der Akademie in München bildete. 
Er malte Bildnisse und Genrestücke, ist aber vielleicht noch am 
Leben. 
Müller; F- G-g Kupfersteclmer, oder vielleicht Maler, ("lessen Le- 
bensverhältnisse wir nicht kennen. Folgendes schöne Blatt ist mit 
dem obigen Namen bezeichnet:  
Bildniss einer alten Frau_(Remhrandt's Mutter), Copie nach 
 Rembrandt, 8. 
Müller, Franz Georg Joseph, ein berühmter Goldschmied zu 
Augsburg, dessen v. Stetten erwähnt, ohne Zeitbestimmuxig. Er 
fertigte ausserordentlich kleine Arbeiten von Silber, welche Jag- 
den, Landschaften, Schäfereien etc. darstellen, in ganz richtigen 
Verhältnissen. 
Müller, Franz Heinrich, Maler von Weimar, besuchte 1314 die 
Akademie der Iiünste in München, und lag da etlicheJahre seinen 
Studien 0b. 'Er widmete sich der Historicn- und Bildnissmalerci. 
Müller, Franz Hubert, D13, grossherzoglich hessischer Direk- 
tor der Gallerie und Kunstschule zu Darmstadt, geboren _1784, 
gebt. 1355. Er erblickte in Bonn das Licht der YVelt, wo sein Va- 
ter kurkölnischer Geheimer- und Oberappellationsgeriehtsrath war, 
 aber 1797 nach Arnsberg überziehen musste. Miiller erhielt daher 
in der nahe bei Arnsberg gelegenen Abtei Wedinghausen seine 
Schulbildung, seine Univcrsitäts-Stuclien unterbrachen aber 1801 
der Tod des Vaters und die gleichzeitig erfolgte Selsularisation des 
 Erzstiftes. Jetzt widmete er sich gänzlich der Malerei, welcher er 
sich schon früher mit grosser Vorliebe ergeben hatte. aber die 
Verhältnisse waren seiner Ausbildung sehr ungünstig. Er war ohne 
 Mittel, und um nicht gegen das deutscheVatei-land die Waffen 
tragen zu müssen, verliess er die Vaterstadt. Auf deutschem Bu- 
den angelangt, war er einzi und allein auf den Erwerb seiner 
noch wenig ausgebildeten Fähigkeiten angewiesen; dies in einer 
Zeit, wo selbst dem besten Künstler die Verhältnisse ungünstig 
waren. Müller hatte in Beziehung auf seine Hunst manchen Irr- 
weg zu durchlaufen, und viel zu kämpfen, bis er endlich 1801 
vem Fürsten von Waldeelt zum Hofmaler ernannt wurde, mit der 
Erlaubniss, seinen VVohnsitz in Cassel nehmen zu dürfen, wo er 
an dem glänzenden Ilofe des Königs Jerome bis zu dessen Auflö- 
sung 1814 viele Beschäftigung fand. Im BegriHe, seinen YVohn- 
sitz nach Hannover zu verlegen, wurde er mit verschiedenen rus- 
sischen Prinzen und Generälen bekannt, welche ihm viele lucrative 
Arbeiten verschafften, was ihn bewog, selbst nach Rüssland zu 
äehen, und schon war der Künstler Willens, auch seine Familie 
  ahinzu verpflanzen," als die Wiederhefreiung Deutschlands-auch 
ihn selbst dem Vaterlande wieder zuriiclagab. Jetzt lies: 1er sich 
linrliraitrltfurra. M. nieder, und von hier aus berief ihn" 1817
        

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