Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760388
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Müller , 
Christian 
David. 
Müller, 
Chr. 
Fri e d 1'. 
 rlin,  D. Heumann, J. Lichtensteger, H. Otto und L. Zucchi ge- 
. stechen haben." Dann fertigte iVliiller auch mehrere Zeichnungen, 
welche Ruinen und wilde Gegenden vorstellen. In Antwerpen zeich- 
 nete er gerade sechs Monate früher die Bilder des P. P. Rubens 
 in der Jesuitenlsirchey, ehe "sie abbrannte. J. J. Preissler hat sie 
"nachher in aliupfcr gestochen. Müller starb zu Görlitz 1758 im 
69. Jahre.   
' J. E. Nilson stach nach ihm das Innere der Salzwverlae zu Wieliczlsa 
 beiQCraoau, und Geyser das Nlonument Peter des Grosseil. Von 
ihm selbst geiitzt ist:     
 ßlmndschaft mit Dinglingeäs Weinberg.  
Müller, chlflStlan David; Mhlttt'_ von Dresden, erhielt den ersten 
 Unterricht X'ion A-lVI. Haitl, und seine weitcrehushildung erlangte 
er unter Direktor L. Sylvestre. Er hatte als Portraitmaler Ruf, so 
dass er (lreimal die königliche Familie malen musste, und in Polen 
 mehrere lllagnzitenin Oel und Pastell. llliillei- war k. polnisch- 
sächsischer Hofmaler. Im Jahre 1763 trug er sehr viel zur Errich- 
tung der Akademie in Dresden bei, und zog an derselben auch 
Schüler.  
 Das Todesiahti des Kiinstlcrs ist 1796 oder 97, das Geburtsjahr 
schwankt zwischen 1718, 23 und 30.  
Müller , 
Christian 
Ernst, 
Johann 
Christian 
Ernst Müller. 
Müller, Chrxstxan Fcrdmand, Üupferstecher m Leipzig, arbei- 
tete in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts für Buchhänd- 
ler, und starb 1800i 
Im Jahre 1798 stach er für Machern: Für Freunde (lex- schönen 
Gartenkunst, 14 malerische Ansichten- 
Müller, Chrlstlan Frlcdrlch; Iiupferstecher. wurde 17114 zu Co- 
' penhagen geboren, und von Preissler unterriehtet. Er halte; be- 
sondere Geschicklichkeit im Stiche naturhistoriseher Gegenstände. 
 Sein Werk sind die schönen Blätter der Flora danica, Zoologia 
clanica und der Animalculzrinfusoria seines Bruders O. F. Müller. 
Nach dem 1734 erfolgten Tod- des letzteren gab er das zweite Heft 
der Zoologia danica heraus. An der Flora arbeitete er noch 1805. 
und lebte noch 1810. 
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Müller, ClIPISUHH Frlßdflßll, heriihmter Hupferstecher, geh. zu 
 Stuttgart 1785, gest. 1816. Als zärtlich geliebterSohn des berühmten 
Professors u. Ritters Joh. Gotth. v. Müller war die Iiunstgleichsam von 
der VViege an sein dreifaches Erbtheil, durch angestammtes 'l"alent, 
durch meisterhaften Unterricht und durch ervvechendes Beispiel. Duch 
untergrulaen die bösartigsten Pocken seine Gesundheit, und diese 
Iiränhlichheit artete schon in seinen Jünglingsjahren in Hypochon- 
drie aus. Bis zu seinem 18. Jahre besuchte er das Gymnasium, 
jetzt aber äusserte sich seine Liebe zur Kunst immer mehr. Der 
Vater unterrichtete ihn daher in allen Theilen mit liebevoller Sorg- 
falt, nur Schelfauer crtheilte ihm Unterricht in der eigeuthiimlicheil 
 Zeichnung nach plastischen Werken. Auch in der Malerei haue er 
sich mitGliick versucht, und ebendadurch erhob sich Müller über die 
gewöhnliche Mechanik des Iiupferstiches, dass er, selbst ein voll- 
endeter Zeichner, und mit geübtem Hunsthlicla begabter Beurthci- 
1er der Malerkunst in ihrem ganzen Umfange, die Hupferstecherei
        

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