Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760326
llilünßr; Aßhlues; Glesmaler zu München, stand um 1609 im 
Dienste des Herzogs Maximilian. und malte vieles für diesen kunst- 
liebenden Fürsten. Glasmalereien von diesem Künstler kamen an 
den polnischen und an andere Höfe. Für seinen Fürsten malte er 
einmal eine Victoria, als Zeichen seiner Dankbarkeit. Auch die 
Wappen des Herzogs und der Herzogin malte er bei dieser Gele- 
genheit, und über-schickte sie dem grossen Maximilian. Dieser 
Biinstler war bisher unbekannt. Lipowski kannte ihn nicht, wenn 
er nicht mit jenem Aehatz Müller, der 1589 7.11 Augsburg als Glas- 
maler lebte, Eine Person ist. Eines'solehen erwähnt Fiorillo 
nach Stetten S. 254. Dass indessen der oben erwähnte Achilles 
Müller lebte und wirkte, wissen wir aus Urkunden der ehemali- 
gen Malerzunft zu München. " 
Müller, Adam, s. Joseph Adam Müller. Dieser Iiünstller wurde 
indessen hiiuüg nur Adam genannt; auch im Zunftbuche ist er so 
eingetragen. 
Müller, Adam AtlgllSt, Maler von Copenbagen, wurde 1302 
geboren. Er besuchte um 1854 die Akademie seiner Vaterstadt, 
und schon hatte er mehrere Bilder zu den Hunstausstellungen in 
Copexxhagen geliefert, als er 185g nach München sich begab, um 
daselbst seine Studien fortzusetzen. Drlüller malt Portraite, Histu- 
rien und Genrestüclse, auch Landschaiten mit Figuren und Archi- 
telntur. 
Müller , 
AÖOIPh 2 
Joseph Adolph und 
Gustav Adolph 
Müller. 
Müller, AndTCälS, Graveur, 
Jahrhunderts in Dänemark 
Edelsteine. 
der in der zweiten Hälfte 
lebte. Er schnitt Wappen 
des 16. 
und in 
Müller, Andreas, Maler, wurde 1811 zu Cassel geboren, seine 
erste Bildung zum Künstler erhielt er aber in Darmstadt, unter 
Leitung seines Vaters, des Galleriedirehtors Müller. Im Jahre 
1852 besuchte der junge Künstler die Alaadetnie in München, wo 
er unter Cornelius einige Zeit mit Eifer den Studien oblag, end- 
lich aber begab er sich zu gleichem Zwecke nach Düsseldorf, und 
hier geniesst Müller gegenwärtig den Ruf eines der vorzüglichstcn 
Genremalers. Er malt aber auch mit nicht geringerem Glücke histori- 
sche Darstellungen und Landschaften, und daher werden seine 
Bilder im Allgemeinen mit grussem Beifalle aufgenommen. Viele 
gingen in den Privatbesitz über, durch die Verlnusnngex] des linr- 
hessischcn und des Rheinisch  Westphiilischen Hunstvcreines u. s. 
w; Vorzügliche Bildersind: der Knabe vom Berge, nach UhlancFs 
Dichtung; der lesende Münch im Klostergarten, im Besitze der 
Prinzessin Karl von Hessen; dasselbe Bild von griisserer Ausfüh- 
rung; eine Landschaft mit Fernsicht, die Abendruhe am Hreuzc 
aufBergeshühe genannt; der Compunist; die heimlaehrende Heerde, 
 eine Idylle. Für das Prachtexemplar des Oratoriums: Paulus, von 
F. Mendelsohn-Bartholdi, fertigteier eine schöne Zeichnung, Pau- 
lus vorstellend, wie er Ananias die Hände auflegt. 
Dann hat Müller auch in Kupfer radirt, zu R. Beiniclfs Ge- 
dicht: Mariä Flucht, nach einem Ilulzschnitte von A. Dürer. Zu 
Beiniclfs Liedern eines Malers etc. fertigte Müller mit andern be- 
rühmten Meistern Zeichnungen.
        

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