Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1755389
Meister , 
der, 
mit 
dem 
Vogel. 
Linhs erhebt sich ein Baum, und in der Ferne steht auf 
dem von einem Flusse hespiilten Felsen ein Schluss. In der 
iVIitte unten das Zeichen, H. 5 Z. g L., Br. 2 Z. Q L. 
5) Die Leda beim Schwane und ihren vier Kindern sitzt-lsinlas 
des Blattes, im Grunde ist eine Ruine, und links unten ist 
ein Cfäfelchen mit den Buchstaben I. B. und dem Vogel, 
weiss auf schwarzem Grunde. H. 5_ Z. 10 L., Br. 4 Z. 
8 L. 
Man hat von diesem Blatte eine gute gegenseitige Copie, 
mit dem erwähnten 'I'afelchen. Irn Iiande steht: Laeda ja- 
cens falsis cigni delusa sub alis Portentosa parturit ova jovi. 
H. 5 Z. 7 LÜ? Br. [l- Z. Ö In? 
 Die Entliihrung der Europa durch Jupiter, der als Stier be- 
reits die Wellen des Flusses durchschneidet. Er trägt seine 
Last auf dem Riichen nach links hin. In der lVIitte unten 
ist das Zeichen. H. 7 Z., Br. 5 Z. 5 L. 
Niculetu da _Modena hat das Blatt von der Gegenseite 
co irt. 
5) Deii Tritnn und seine Familie. Er schwimmt im Meer, mit 
dem Bogen bewaffnet, auf seinem Sehweife sitzt ein nachtes 
Weib, in einem Arme einen Delphin, in dem anderen ein 
Iiind haltend, welches die Fiisse auf den neben dem Tritun 
schwimmenden Drachen setzt. Ein anderes liind reitet auf 
den Schultern des Alten. Eine freie Darstellung, links un- 
ten mit dem Zeichen. H. 7 L? Br. 5 Z. 10 L. 
6) Priap im Begriffe die Nymphe Lotis zu überraschen, die 
rechts nach dem Grunde hin schläft. VVeiter vorn schlafen 
zwei andere Nymphen, und links ferne sieht man Silen mit 
dem Esel. Das Zeichen ist unten in der lYIitte. FreimDar- 
stellung. H. 8 Z. 5 L., Br. 7 Z. 1 L. 
7) Der Wilde mit einer Iirone von Blättern auf dem Kopfe 
sitzt auf der Rasenbauk, und schlingt den Arm um den 
Nacken des ihm zur Seite sitzenden nackten Weibes. Links 
zu ihren Fiissen steht ein Kind, rechts neben der Bank liegt 
ein Hund, und im Grunde links sind zwei Lapins. In der 
Ferne zeigt sich ein Fluss, an. dessen einem Ufer Gebäude 
stehen. Unten fast in Mitte des Blattes ist das Zeichen. H. 
10 Z., Br. 8 Z. 
Diese Blätter beschreibt Bartsch, folgendes aber wird von 
Brulliot erwähnt. 
ß) Die Missgeburten zweier zusammengewachsener Kinder, ei- 
ner liatze mit drei liöpfen, und eines sonderbar gebilde- 
ten Halbes. Unten steht: AIIHO. P0812. ClIFISEI. ortum. 
MDXVI. R1. Aprilis. pont- max. tenente. Ale- 
xandro VI. nata. sunt. Bome. eodem. die. haec. 
IUOIIITQ etC-  I. B. und der Vogel. H. 4 Z. 5 L., der 
Band 5 Z. 1 L., Br. 4 Z. 7 L. 
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H0 
ch 
itte. 
St. Hieronymus mit dem verwundeten Löwen in einer Land- 
schaft. An einem Baurne ist das Cruciüx und der Hut des 
Heiligen zu sehen, im Grunde ein Fluss, dessen Ufer mit 
Gebäuden besetzt ist. Unten rechts ist das 'l'äl'elchen, und 
daneben das Zeichen des Formsclmeiders H. M. H. 8 Z. 
1 L., Br. 11 Z. 'Sehr selten; bei Weigel 6 Thlr. 13 gr.
        

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