Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1755374
Meister , 
der 2 
lxlit 
der 
Melone. 
Meister , 
etc. 
47 
die Aussicht auf einen Fluss. Mit dem Krebs. H. 5 Z. 10 
  Br. 5 Z. 10 L. 
21) St. Gregor beim Messopfer. Er betet kniend mit erhobenen 
Händen, und linlss erscheint ihm über dem Altare der Hei- 
land. 1m Grunde rechts ist ein Cardinal mit Stab und Tiara, 
ein Bischof hält das Buch, und dabei sind auch noch an- 
dere Priilaten. H. 5 Z. 9 LH? Br. 2 Z- 10 L. 
22) Die Versuchung des heil. Anton. Der I-leilige sitzt auf dem 
Buden und exorciret den Dämon, der als Gemsjäger einen 
Pfeil auf ihn zu schiesseln droht. Der Böse erscheint am 
Felsen links, und ein ähnlicher Felsen erhebt sich in der 
Gebirgslandschaft des Mittelgruxides. Links oben ist das 
Zeichen. I1. 5 Z. 11 L., Br. 2 Z. 11 L. 
25) Lucretia bohret den Dolch in ihreßrust. Sie ist in Mitte 
des Blattes unter einem mit Säulen gezierten Porticus, und 
durch die Säulen sieht man mehrere Palliiste und andere 
Gebäude von prächtiger Architektur. Im Grunde rechts flieht 
iLucretia vor Tarquin. An einer Stufe steht das Zeichen. 
H. 9 Z. 2 In, Br. 6 Z. Ö L. 
2-1) Der Tambour und der Pfeifer, ersterer ist links vom Rücken 
zu sehen, rechts der spielende Pfeiler. Daselbst sieht man 
am Baume auch ein Täfelchen mit dem Zeichen. II. 5 Z. 
10 L., Br. lt Z. Dieses Blatt ist geiitzt und sehr mittel- 
' luüssig; anschemlich aus der frühem Zeit des Künstlers. 
Meister, der, mit (16? Melone (lemaitre aumelun), einliunst- 
häncller, der um 1575 im Rom lebte, und vielleicht nicht selbst 
Künstler gewesen ist. Er bediente sich nufliupfersticlien des Cur- 
-nel Cort und anderer Stecher nach Titian, Muziaimo u. s. w. des 
Zeichens einer Melone, die zwischen zwei Blättern llCPVuPlYiUI. 
Es ist dies Bonifaciu Brcggi, der sich „al Melone cloro" nannte. 
Melster, J. 3., der, mit (16111 VOgGI (le maitreäYoiseau), ein 
anonymer Iiupfersteclicr und Formschneider, der seine Blätter mit 
J. B. bezeichnete, und daneben auch noch einen Vogel setzte. 
Zani, Blateriali etc. p. 15.1, glaubte, der wahre Name des Künst- 
lers sei Johann Baptist de] Porto, derselbe, dessen Verlriani in 
der liacculta de pittori 1110denesip.45 erwähnt. Zani behauptet 
auch, ein mit 1502 bezeichnetes Blatt dieses Meisters gesehen zu 
haben, Bartsch aber sah kein datirtes Werk des Meisters, nur Brul 
lliot (Dict. des monogpll. N0. 2860) fügt ein solches von 1505 
el. 
Die Richtigkeit der Angabe Zani's bleibt ziveifelliaft, doch auch 
diejenigen können keinen Grund angeben, wenn sie sagen, der 
Künstler heisse Job. Bapt. Passera (Syatz), der ein Jahrhundert 
später lebte. 
1 Bartsch, P. gr. XIII. 244 fß, beschreibt folgende Blätter von 
1 nn: 
Iiupferstiche. 
St. Sebastian mit beiden Armen an den zur Rechten stehen- 
den Baum gebunden, rechts ein Knecht, der mit der ANR- 
brusz auf ihn schiesst. In der: lNIitte unten das Zeichen. H. 
7Z.7L., Br. 5Z. 5L. 
Dßs VVeib des Satyr rechts am Felsen sitzend, bei ihr ZWCi 
junge Satyrn, von welchen sie dem einen die Brust reicht.
        

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