Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760117
Mosyn , 
Motta , 
Rafael. 
nisse aber unbekannt zu leyn scheinen. Folgende Blätter sprechen 
von seinem Daseyn.   
1) Bildliche Vorstellung des alten Testaments von Adam bis auf 
, Jesu, auf einem Blatte 1686, gr- fül- 
2) Bildliche Vorstellung des neuen Testamegts von Jesus bis 
auf die römisch  deutschen Baiser, auf einem Blatte, 1687, 
gr. fol; 
Mosyn , M. , 
wechselt. 
Eine 
Penon 
mit 
Mich. 
Mouzyn. 
Die 
Orthographie 
Iliot, 
1er 
s. Lemot. 
Mota , 
8x 
Motten. 
Mute, VV. H., Stahlstecher, einjetztlebender engligchär Künstler, 
Er sticht Figuren und Bildnisse. Blätter von seiner Hand Kn- 
den sich in englischen Luxuswerlsen, wie in Heathß Book of 
Beauty etc. 
Tllüthßy, Iiupferstccher, der in der ersten Hälfte des vorigen Jahr- 
hunderts in Frankreich arbeitete. In Odieuvre's Folge von Bild- 
nissen ist vqn ihm jenes des Michel Richard de Lalande, Surin- 
tendnnt de In musique du Boy.  
Motlozka, FPQUZ) Iiupfersteclmer, der "zu Anfang unsers Jahrhun- 
derts in Prag arbeitete. Folgende Blätter sind von ihm: 
1) Das Schloss Mtenbnrg, Fiäelis Weihe] de]. 1800,  
2) Das Schluss Iirypidlnu, idem de]. 1807, 4. 
5) Das Schloss Lipnitz, Joh. Venuto de]. 1790, 4. 
4) Baby, L. Peukert de]. 1790, und 1307 von Moticzka ge- 
stochen. . 
5) Michalowicz, Luawag mm an. 1304. 1803 von unserem 
Künstler gestochen, 4. 
Motte, Rafael, genannt Baffaellino da Reggio, Maler, ge- 
boren zu Lodemundo bei lleggio 1550, gßälüfbßn 1578. Als der 
Sohn eines Maurers musste er die Gänse hüten, allein der Junge 
verliess endlich die Heerde, und ging nach Novellara, wo zum 
Glücke L. Orsi sich seiner annahm. Später kam er zu Zncchero 
nach Rom, und mit diesem Meister arbeitete er nachher gemein- 
schaftlich. Lanzi sagt, Ralfaellino habe sich in Rom einen Styl 
gebildet, worin er der erste ist; es fehle nichts darin, als etwas 
mehr Fleiss in der Zeichnung, er zeichne sich aber durch Geist, 
geschmackvolle Anordnung, Weichheit, Rundung und Anmuth 
der Composition aus. Lanzihennt ihn dann an einer andern Stelle 
einen grossen Genius, der es verdiente, Rom zur Bühne zu ha- 
ben, um dort als ein zweiter, vor der Zeit gdahingegaxmgener Ra. 
fael beweint zu werden. Oelgemälde finden sich wenige von ihm; 
seine Besten sind die Wandgemälde mit kleinen Figuren, wie die 
zwei evangelischen Geschichten in einer der Loggien des Vatikan, 
Christus bei Caiphas und das Abendmahl vorstellend, und die zwei 
Darstellungen aus der Fabel des Herkules in der Sala dei Duchi, 
wie Ticozzi sagt, während anderwärts der Ort Sala im Parmesani- 
sehen genannt wird. Diese Bilder sind sehr anmuthig, und sie
        

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