Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1759924
502 
lYloritz , 
WVilh. 
B10 r! aiter , 
Mich. 
tur gemalten Bilder sind von" seltenem Veidienste. In der Zeich- 
nung besitzt sie so viel Anmuth, und in der Färbung so viel Glanz, 
dass ihre Gemälde mit denen der grössten Meister in diesem Fache 
wetteifern. 
MOPIEZ, Vvllhßlm, Zeichner und Lanclschaftsmaler v'on Neuen- 
burg, wurde um 1780 geboren, und frühe angezogen von der 
grussartigen Natur seines Vaterlancles, fand er sich vor Allem zur 
künstlerischen Darstellung derselben geneigt. Er unternahm'mehrere 
Reisen , um die schönsten und interessantesten Ansichten und Gegen- 
den der Schweiz zu zeichnen, und wir finden ihn in mehreren 
Städten seines Vaterla-ndes mit der Ausführung seiner gesammelten 
Skizzen beschäftigt. Er zeichnete 1813 die ganze Simplonstrasse in 
mehreren Ansichten, und an cliese reihen sich eine grosse Anzahl 
landschaftlicher Darstellungen in Oel und Aquarell. Seine Was- 
serfarben-Malereien sind von besonderer Schönheit und Iiraft der 
Farbe, reich und glücklich aufgefasst, so wie alle seine Bihler. 
Es herrscht in diesen im Allgemeinen eine freundliche, heitere 
Manier , und mit technischer Meisterschaft gibt er ein wahres, wohl- 
gefälligcs Abbild der Natur. Seine Färbung ist harmonisch, und 
besonders schön ist sein Baumschlag und die Beleuchtung seiner 
 Bilder.   
Morlllß. F- Vvllhelm y Bildniäs- und Genremaler von Neuchatel, 
der jüngere dieses Namens , wurde um 1805 geboren, und da er 
schon frühe Liebe zur zeichnenden Kunst Verrieth, so suchte der 
Vater das junge Talent zu leiten. lVIoritz jun. machte bald die er- 
freulichsten Fortschritte. Zuletzt ging er zur weiteren Ausbildung 
nach Italien, um die Scenerie, die Monumente und die Bewoh- 
ner jenes Landes kennen zu _lernen, und daher erinnern manche 
seiner Gemälde an den klassischen Boden Italiens. Er zeichnete 
daselbst interessante Ansichten, architektonischevMonumente, Volks- 
scenen in Oel und Aquarell. xAuch im historischen Genre leistete 
der Biinstler Gutes. Im Jahre 1854 malte er -den Marchese Cap- 
puni im Pallaste des Podeste, ein schönes Oelbild. Andere Bilder 
der späteren Zeit stellen äussere und innere Ansichten von Bau- 
denlunälern u. s. w. dar. An diese Werke schliessen sich wohl- 
gleichende und gut gemalte Bildnisse, so wie denn Moritz in tech- 
nischer Hinsicht grosse Fertigkeit erlangt hat. 
DieSouvenirs de Pltalie, Paris 1853 und 54, sind nach. Zeich- 
nungen von Moritz, Lory, Remond u. a. gestochen, Aquatinta- 
blätter von Vogel, Salathe, Fallseisen etc., gr. lt. 
Moritz, Ferdinand, Maler von Plemscheid, bnam sich um 1836 
auf der Alsadcmie zu Düsseldorf unter Schadowk Leitung. Er malt 
Bildnisse.  
Mvrlmter. Johann Mama, Bildhauer, übte um 1160 in Venedig 
seine Kunst, und fertigte auch für, andere Städte Werke. Bei den 
Carmclitern zu Brescia nennt Ascoso ein Basrelief mit einem En- 
gelchor. 
Sein Bruder Gregor war auch Bildhauer, und mit ihm in 
Venedig. 
Maler und Johann Mariefs Sohn- 
des vorigen Jahrhunderts in Venedig- 
Morlaiter, R-Tichel Angele , 
_arbeitete in der zweiten Hälfte
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.