Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1759812
 Architekt und Bildhauer zu Florenz, genoss 
in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts Ruf, doch kennen 
wir ihn nur nach einem, nach seinen Zeichnungen von B. Eredi 
gestochcnem, Werke, welches das Grabmal Dante's vor und nach 
der Restauration durch Camillo Morigia vorstellt. Wir haben 
es im Artikel Eredi's erwähnt.  
MOTlkOfCrp  M-g Medailleur, wurde 170? in der Schweiz gebo- 
ren, und führte mehrere Dledailleil und Munzen _aus, die mit I. M. 
oder H. M. bezeichnet sind. Seiner erwuhiml: alle Sammlung be- 
rühmter llleclailleure. Nürnberg 1778. Morlkoter starb 1707. 
Morillier, s. Mälfllllef. 
IWOYlHOD, s. Morellon. 
llIOPlllOS, s. Murillo. 
Morin, Jean, Maler und Kupferstecher, wurde zu Anfang des 17. 
Jahrhunderts zu Paris geboren, und diejenigen, welche ihn 1612 
das Licht der Welt erblicken lassen, nehmen diese Jahrzahl nur 
geradehin an. Ph. de Campagne war sein Meister in der Malerei, 
Morin verliess aber diese bald zu Gunsten der Iladiriladel. Als 
Maler war Morin überhaupt nicht von Bedeutung, als Kupfer- 
stecher machte er aber Epoche. Im Bildnisse und im Historischen 
 nhmte er den Van Dyck nach, und dabei war er der erste, wel- 
cher die Fleiscbpartien punlstirte, und selbst in den Gewändern 
und Griinden dieses Verfahren anwendete. Man staunte dieseBlät- 
ter an , stellte sie aber doch nicht als Muster der Vollkommenheit 
auf. In der Landschaft ahmte Morin den M. de la Plattemontagne 
nach, und dal-ier nennen ihn Einige Schüler desselben. Um 1666 
starb der Künstler. 
Bobert-Dumesnil, Peintre graveur franeais II. 36 G. verzeichnet 
103 Blätter von diesem Künstler, der sich ini denselben als Mann 
 von Talent und Geschmack olfenbaret. Heinecke erwähnt noch: 1) St. " 
Augustin sitzend; 2) das ;1'it_elblatt zu den Psaumes de David 16i9; 
37 das Bildniss Voiture's; 4) ]enes der Anna von Oesterreich, wel- 
ches lflubert-Dumesnil nicht fand, so wie 5) den meditirenden Ere- 
miten, der mit Nr. 8 bei Dmnesnil derselbe seyn könnte. Huber 
und Rost nennen das Bildniss von Cons. de Netz, welcher mit 
dem Nr. 70 genannten Bischof von Orleans Eine Person ist. Der 
Adamar 'l'alaur der erwähnten Schriftsteller ist Oxner Talon Nr. 74. 
Den von Huber und Rost erwähnten Kopf des heil. Vincenz in 
St. Germain-PAuxei-rois konnte Robert-Dumesnil auch nicht {in- 
den. Das von Lelong in der Bibliothöque historique de France 
angezeigte Bildniss Franz I., ist von N. Plattemontagne. Es hat 
nur die Adresse Morin's, so wie jenes der Maria de Medicis, wess- 
wegßn Rubert-Dumesnil es zu den zweifelhaften Blättern setzt. 
Bönard im Cabinet Paignon-Dijonval legt ihm irrig das Bildniss 
des Bauerndoctors Ch. Ozanne bei, da dieser erst um 1696 geboren 
wurde. Die meisten seiner Blätter sind: Morin scul., bezeichnet, 
und dann habensie das königliche Privilegium. 
 1) Das Titelblatt der L'oft'ice de Pöglise et de la vierge 
en latin et en franeais etc. Parisiöäo. Chez laVeuueI. 
Camusat etc. Ohne Zeichen. H. 4 Z. 4_5 L., Br. 2 Z. 
2 L-  2 Z- 7 L. Die folgenden 6 Blätter gehören zu die- 
sem Buche.
        

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