Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1755310
Meister , 
der, 
mit dem AHIKCIX: 
Meister , 
12) Vier Männer, die auf (las Gebet von vier Mönchen vom 
Dämon befreit werden; diese sind links. H. 5 Z. 8 L„ Br. 
2 Z. u L. 
15) Ein wildes Weib sitzt auf dem Boden und hält ein kleines 
Mädchen auf dem Schoosse, beide behaart. Ein Fluss durch- 
schneidet das Blatt, im Grunde ist eine Stqdt, und links 
vorn sieht man einen Baumstamm. H. li-Z. 5 L-, Br- 5 Z- 
5 L. 
Diese Blätter und noch viele andere Arbeiten deutscher Meister 
des 15. Jahrhunderts zeigen, dass in Deutschland eine allgemei- 
nere frühere Ausübung des Eingrabens in Metall und Abdruck 
desselben statt fand, als in Italien, wo nur wenige solcher Arbei- 
beilen vorkommen. Der Meister E. S. ist gleichzeitig mit M. Fi- 
niguerra, und selbst dieser könnte früher in Metall gegossen ha- 
ben, als der Maso, der seine Periode mit 1452 beginnt. Die Blät- 
ter des Meisters E. S. zeigten 1466 schon eine gediegene Vollen- 
dung, und es gehörten Jzrhre dazu, eine solche Uebung zu er- 
langen.  ' 
Meßtera  B-J 111117 dem Aflker (le maitre im Pancre), ist nur 
durch etliche Blätter bekannt. Diese sind mit B. R. bezeichnet, 
und zwischen beiden Buchstaben steht der Anker aufrecht, nach 
vvrelchem der Meister benannt wird. 
 WBartsch, P. gr. VI. p. 594, beschreibt folgende fünf Blätter von 
x im: 
i i) Die Anbetung der Könige. Das Zeichen ist unten in der 
Mitte. u. ß z.,  5 z. 1 L. 
2) Die Ehebrecherin vor Christus. Auf einer Baudrolle: Qvi 
sine peccato   lapidem xnittat; auf der anderen: Magi- 
ster hie   quid dicas. Unten in der Mitte das Zeichen. 
lI.8Z.5L., Br.6Z.1L.  
5) Die heil. Jungfrau in einem Saale liest in einem Buche, 
während sie mit der Rechten dem Iiinde eine Rose reicht. 
Der Saal gewährt die Aussicht in den Garten. Unten in der 
lVlitte das Zeichen. H. 5 Z. [t L]? Br. 4 Z. 7 L. 
4) Die heil. Jungfrau mit dem Iiinde auf einer Rasenbank, 
reicht demselben mit der Linken einen Apfel. Im Grunde 
Mauer-Werk und ein Schloss. Unten in der Mitte das Zei- 
chen. lI. 5 Z. 10 L., Br. {t Z. 1 L. 
Beim zweiten Drucke wurde die Platte retouchirt, und die 
Iiöpfe der heil. Jungfrau und des Rindes sind mit Strahlen 
umgeben, w-as im ersten fehlt. 
5) Die heil, Margaretha mit dem Drachen zu ihren Fiissen, 
den sie mit dem Iireuzstoclae durchbohrt. Unten in der 
Mitte das Zeichen. H. 6 Z. 5 Lf? Br. 3 Z. 7 LIZ 
Meister, G. T., der, mit dem Zeichen des heil. An- 
tonms (le maitre au signe de St. Antuine), ein unbekannter 
Formselmeider und Iiupferstccher, der aber zuweilen Cornelis An- 
tofliszon, Teunissen, irrig Herissen und auch Hemsen genannt 
wird. Wir haben schon im ersten Bande unter Cnnelius Antonisze 
von diesem Iiiinstler gesprochen, denn 'I'eunisse bedeutet im Gül- 
nßr Dialekt so viel als Antonehen, und dann lieisst lürunißßßn auch 
Sulm des Anlun, so wie sich der Künstler selbst Antoniussmrhn 
(Antuniszcm, Antonisze) genannt hat. Dieser Vater Axnton Svll 
Anton vun WVurms gewesen seyxi, wie Sotzmann (über des Anluh
        

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