Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1759490
13101121, 
Jan Evert. 
Morel orLMorelli Franc. 
459 
siu, gr. qu. fol., Preis 14 Thlr. 20 gr. Im ernten Druck 
vor der Schrift. Ein Hauptblatt. t 
Das Bildniss des Pabstes Julius II., nach Rafael, Halhfigur. 4. 
St. Joseph sitzend, im Buche lesend, nach Wicar 1787, fol. 
Niobe, mit ihrer jüngsten Tochter, antike Statue, nach Wi- 
car's Zeichnung. Gal. de Flor. 
Minerva, antike Statue, Gal. de Flor. 
Ein Faun, antike Statue, Gal. de Flur. 
Die Muse Calliope, antike Statue, Mus, franeais, gr. fol. 
Statue der Higiea, nach der Antike, Mus. franeais, gr. fol- 
Statue der Juno, nach der Antike, Mus. frangais, gr. fol. 
Statue der eleusinischen Ceres, Mus. franeais, gr. Fol. 
Eine Bacchantin, antike Statue, Mus. franeais, gr. fol. 
Ein griechischer Philosoph, antike Statue, Mus. fraueais, 
gr. fnl. 
Bacchus-Sardanapalus, Musfraneais, gr. fnl. 
Statue der Minerva, nach der Antike, Mus. franqais, gmfol. 
Nuuveau livre de cartouches ä l'usage de diffärens artistes. 
Borch. inv. Morel sc., 7 Blätter, fol. 
NlOTOl, Jan EVCNZ, sMaler, wurde 1777 zu Amsterdam geboren, 
und J. Linthorst war sein Meister. Er lernte bei diesem Blumen 
und Früchte malen, musste aber anfangs durch Tapetenmalerei, 
sein Brod gewinnen, und auch dann noch, als er dem eigentlichen 
Hunstfache oblag, lebte er stets in misslichen Verhältnissen. Seine 
Frucht- und Blumenstiicke haben Verdienst. Man findet sie in 
den Kunstsammlungen seines Vaterlandes. und auch schöne Zeich- 
nungen nach van Huysum trilTt man zuweilen. Im Jahre 1808 
starb der Künstler. Ausführlicher handelt die Geschiedenis der 
vaderlandsche Schilderkunst door K. wn Eynden en A. van der 
Willigen n. 415.  
Iliorel, oder Illorelli, Francesco, Iiupfßfgtßchef, wurde um 
1765 geboren, und Volpato war es, der ihm Unterricht ertheilte. 
Murel übte in Rom seine Kunst; zuerst aus Auftrag für das Museo 
Piu-Clementino, Et: stach antike Statuen für dieses Prachtwerk, 
und hierauf wagte sich Morel an grössere lflachbildungen. Wir 
geben folgendes Verzeichniss von Blättern, die grösstentheils 
mit F. Motel, oder F. lYlurelli bezeichnet sind. lVlorel war ein 
Franzose von Geburt, der demnach in Italien seinen Namen theil- 
weise in NIorelli verändert haben muss. 
1) Eine Landschaft mit der Flucht in Aegypten, nach Cl. Lor- 
rain, gr. fol. Im ersten Drucke vor der Schrift- 
2) Eine schöneGebirgslandschaft mit grossen Bäumen, als Staf- 
fage, Pan und Sirinx, nach H. Carracci, gr. qu. roy. fol. 
3) Eine ähnliche Landschaft, mit dem todten Adonis, nach dem- 
selben, gr. qu. roy. fol. 
4) Das Paradies, grosse, reiche Composition, oben eine Glorie 
von Engeln, Frescogemälde des L. Signorelli im Dom zu 
Orvieto. Franc. Morelli sc. gr. roy. qu. fol. 
5) Die Ielimmßlfdllrt Christi, nach der rafaelischene Tapete im 
Vatikan, Morelli sc. fol. 
6) Ansicht von S. Giuvanni in Laterano und von S. Maria 
Maggiore, mit Figuren und Vieh, nach Ph. Hackert. Fr. 
Murel sc., gr. qu. fol- Dieses Blatt, so wie die meisten 
der folgenden architektonischen Ansichten, haben franzö- 
sische Inschriften. 
        

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