Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1755290
Heiligenschein, im zweiten, retouchirten, mit demselben. Dies 
wvussle Bartsclt nicht. 
52) St. Anton der Eremit, stehend, fast en face, liest im Buche, 
welches er mit der linken Hand hiilt, und stutzt die andere 
auf den Stock. Links zu seinen Fiissen ist das Schwein. 
Das Zeichen ist in der Mitte unten. H. f) Z. 1 L.,  Br. 
.3 Z. 7   
35) St. Georg zu Pferde sprengt ganz gewaßcnet von der linken 
Seite her gegen den Drachen an, dem er so eben eine-i 
Hieb versetzt. Dieliönigstochtcr sieht man links im Grunde 
mit einem Schaafe. In der Mitte unten ist das Zeichen F. 
V. B., welches aber Israel van Meckenen in das Seinige 
umänderte, aber so, dass man die frühem Buchstaben noch 
erkennt. H. 6 Z._ 8 L., Br. 4 Z. g L. S. das Werk jenes 
Iiiinstlers. 
311) Die heil. Barbara, stehend, nach links gewendet, trägt die 
Palme in der Rechten, und in der andern ein offenes Buch. 
1m Grunde rechts erhebt sich der Thurru. H. Ö Z. 5 In? 
Br. 5 Z. Ö L. 
35) Die zwei Bauern im Streite beim liegelspiel. Der zur Lin- 
ken hat den Gegner beim Ohr und schlägt ihn mit der lin- 
laen Hand auf den Kopf. Dieser ergreift ihn bei den Han- 
ren und am Iileide. Im Grunde ist die liugelstätte, und in 
der Ferne bemerkt man mehrere Hütten. H. 5 Z3 Br- 5 Z- 
'lO I"?  
36) Ein Weib vertheidigt sich mit dem Spinnrocken gegen die 
Angriffe eines Mönches. Im Grunde ist Mauerwerk, in der 
lNIitte unten das Zeichen. H. 5 Z. 10 L., Br. 4 Z. d. L. 
57) Ein Soldat, in Dreiviertelansicht nach rechts gerichtet, in 
der Stellung des Angriffes. Er streckt die linke Hand mit 
dem Schilde vor, und mit der anderen scheint er mit der 
Picke einen Stoss zu führen. Das Terrain ist gebirgig, und 
am Bande vorn sind die Buchstaben F. V. B. Bund, Durch- 
messer 5 Z. g L. 
Die Platte scheint später Israel van Meekenen erhalten zu 
haben, der die Buchstaben F. V. B. in I. V. M. umünderte. 
man sieht aber das B. noch durch. 
38) Eine Lauhverzierung. die vom Aste zur Linken des Blattes 
herauswächst. In tlen vier Ecken und in der Mitte des 
Blattes sind 5 Blumen. In der Mitte unten sind die Buch- 
staben I. V. M., unter welchen aber noch die Zuge von 
F. V. B. kenntlich sind. H. 5 Z. 6 L., Br. 5 Z. 1 L. 
39) Die heil. Jungfrau stehend auf dem Halbmonde, Kniestiick, 
so dass die äusseren Spitzen des Mondes nur zu sehen sind. 
Sie hält das nackte Iiind, welches nach rechts sieht und die 
linke Hand auf das Brustgewand der Mutter legt. Ausser 
dem Nimbus an beiden Figuren ist diese Gruppe noch nrit 
Strahlen umgeben. Unten in der Mitte im Rande ausser 
der Platte steht das Monogramm F. V. B. H. 0 Z. 9 L-, 
Br. lt Z. 10 L. Aeusserst selten, nicht von Bartseh erwähnt. 
In der Derschadschen Sammlung war ein Abdruck. 
Die folgenden vier Blätter erwähnt Brulliot: 
40) Die heil. Jungfrau mit dem Iiinde in einer Glorie. Unten 
am Bande das Zeichen. H. 6 Z. 10 L., Br. 4 Z. 6 L. 
(U) St. Anton gegen die Dämonen gewendet. Mit Zeichell- H- 
10 Z.10 L., Br. 8 Z. 5 L. 
(42) St. Catharina. Mit dem Zeichen. H. 6 Z. 1 L., Br- 5 Z- 8D-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.