Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1759330
Ißloore , 
James. 
1 
Moos, 
Caspar. 
443 
fec. etlc., fol.  In Mczzutinto, und wahrscheinlich von (lie- 
sem liiinstler. Von Carol de Moor ist es nicht. ' 
5) Die vier Welttheile.   
a) Europay ein Mann zu Pferd, dem ein Diener zu Fuss 
mit der Flinte folgt. 
b) Asien; ein Perser am Ballen rauchend.  
c).Al'rika; ein junger Neger mit Pfeil und Schild. 
d) Amerika; zwei Männer mit Federn im Haare bereiten Ta- 
bak, in der Ferne ein SchilT mit Segeln. 
Vier Blätter, Moor fe., lsl- fol, 
MOOPB, 1311165, Landschaftsmaler von Edinburg, bildete sich in 
Italien, und verlebte auch in Rom den schönsten Theil seines Le- 
bens. Seiner wird in Göthe's Winckelmann mit Ruhm gedacht, 
als eines denkenden, mit schönem Geist und Talent begabten 
Künstlers. Dann heisst es weiter, Moore habe die Natur geliebt, 
dieselbe studirt und nachgeahmt, so wie Claude Lorrain es ge- 
than, den er jedoch nicht erreichte. Seine Werlse seien nicht 
blosse Absehatten der Wirklichkeit, die meisten hätten das ent- 
schiedene Verdienst eines gedachten Inhalts; ja öfter liege ihnen 
 sogar eine wirklich poetische Idee zum Grunde. Dann heisst es 
wieder, Biiume und Vurgriinde seien ihm zwar weniger gelungen, 
als seinem Zeitgenossen Hackert, dafür habe Moore ein milderes, 
(lnftxgeres Colorit. und im Allgemeinen mehr Uebereinstimmung. 
Der Prinz von Borghese war in Rom sein besonderer Gönner, 
Moore verschönerte ihm seine Villa und seinen Garten; er war es 
überhaupt, der zuerst in Rom die exiglisclne Gartenanlage lehrte. 
 In der flurentiuischen Gallerie ist sein Bildniss, wie er in einer 
walrligexi Landschaft unter einem Baume sitzt. 
Dieser Künstler starb zu Rom 1792. S. auch den vorhergehen- 
den Artikel. 
MOOTB, Samuel, Hupferstecher, der zu Anfang des 18- Jahrhull" 
 derts in London lebte. Vielleicht ist er James Moords Vater. 
MOOPC, Bildhauer zu London, ein Künstler unsers Jahrhunderts, 
rlerin seinem Vater-lande Huf geniesst. Er fertigt ähnliche Büsten; 
weniger sind die Statuen. lm Jahre 1859 fanden seine Büsten des 
Lord Morpeth und des Lord Stanley besonderen Beifall. 
MOOPB,  M-g Maler zu London, ein jetzt lebender Künstler, äef 
mit seinen Aquzfrellbildern grussen Beifall findet. Er gehört zu 
 den besten enghschexx Künstlern in der Gattung der Wasserma- 
lerei.  
Moore , 
auch Moor. 
Die 
Orthographie wechselt. 
MOOTICBI, Johann, Maler, wurde 1650 ZuIeyden geboren. Er 
malte Blumen und Früchte in de l-leem's Manier, und erlangte 
durch diese Bilder grossen Ruf. Seine Copien nach van Huysum 
und Mignon wurden im Vaterlande den Originalen qleichgeschätzt. 
Seine lriilrbßn sind lebendig, und besonders die Frliichte zart 58' 
malt. Starb 1719- 
wurde um 1'270 zu Zug in _der 
Hauptorten seines Vilißflündeä übte 
Moos, Caspar, Bildnissmalcr, 
..Schweiz geboren, und in den
        

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