Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1759326
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Moor, 
Karel 
Moor 
oder 
Bloore , 
James. 
2) Johannes a Goyen Natione Batavus Genuinus Pictor Re- 
 gionum. C. D. Moor. Badint und geschnbt, r.  H. 8Z., 
Ü Br. Ö Z. 5 L. Bei Weigel 5 Thlw Seltenes (Blatt. 
5) G. Dow, Pictor Lugd. Batav. Brustbild in einem Oval. Ho- 
noris ergo Praeceptorenl suum delineavit G. Schallsen. H. 
6 Z. 1 L., Br. {ß Z. 7 L. Schön radirtes Blatt, von Eini- 
gen dem Moor zugeeignet. 
lt) Franciscus a Mieris. Schön und geistreich radirtes Blatt, 4. 
Selten. 
5) Die Briefstellerin, oder die am Tische schreibende Dame. 
 Carel De Moor P. et fecit,  H. Ö Z., Br. 4 Z. 75 L._ 
In schwarzer Manier. Bei Weigel _5 Thl. 8 gr. 
6) Die heil. Magdalena. Dieses Blatt fanden wir ohne nähere 
Bezeichnung 1D einem Aulstionsverzeichnisse dem de Moor 
beigelegt.   
7) Ein junger Mann, welcher Tabah raucht, Halhfigur nach 
 Schallien. Im ersten Drucke von der unvollendeten Platte 
ist das Blatt rechts oben bezeichnet: C. D. IVI. G. S. pinxq 
im zweiten vollendeten Drucke steht: C. D. M. fecit acc. 
de.  
3) Die Büste eines jungen Mannes, in Dreiviertelansicht nach 
linlss gewendet, den Ilut mit einer Feder auf dem Kopfe. 
In halber Höhe des Ovals stehen die Buchstaben C D. M. 
g) Die Büste einer Frau, in Dreiviertelansicht nach links ge- 
wendet. Rechts oben sind die Buchstaben C. D. M., und 
linksdieselben verkehrt. 
S. auch die Blätter des folgenden Künstlers. 
Moors l{arcl__d9, Maler, der Sohn des Obigen, ein ziemlich un- 
 bekannter Ixunstler, der ebenfalls Bildnisse malte. J. Houbraken 
stach nach ihm das Portrait des Dr. Bernardus Siegfried Albinus 
, ein schönes Blatt in föl. " 
In der Sammlung des Grafen Stcrnberg-Manderscheid, beschrie- 
ben von Frenzel B. III. S. 541, sind folgende zwei Blätter gewe- 
sen, die wahrscheinlich von dem jüngeren Moor geätzt sind, da 
die Arbeit von jener seines Vaters abweichend ist. 
1) Biiste und I-lalbfigur eines Mädchens mit enlblösstcr Brust, 
 in der linken Hand ein Geldstück haltend. Unten im Plat- 
tenrandesteht von alter Hand geschrieben: J. Bnlser pinx. 
e. d. Moor. c. fil. fec. in aqua forti. In einer eigcnthiimli- 
chen Manier radirt und mit dem Stiche] vollendet. H. 6 Z. 
8 L., Br. 5 Z; 8 L. 
2) Ein biirtiger Possenreisser, dem Hnrlequin ähnlich, halbe 
Figur. Mit der linken Hand hält er den rechten Arm, des- 
 sen Hand er an den Miind legt. In gleicher Grösse, ohne 
Namen, aber von demselben. Beide Blätter sind sehr selten. 
MOQP oder MOÖTG, James, Kupferstecfier, der in der ersten 
Hälfte des vorigen Jahrhunderts arbeitete, und noch um 1750. 
Wenn er mit dem folgenden: Künstler Eine Person seyn sollte, so 
müsste jener ziemlich alt gcvviurdcxi seyn. Folgende Blätter gehö- 
 ren einem James Moor oder Moore:  
1) Die Keuschheit des Joseph, nach C. Cignani. James Moore 
fe. fol. 
Q) Das Bildniss des George Whitefield, nach Jcnkins, Moor
        

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