Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1759177
Monti, 
I 
F ranceseo, 
Monti , 
Francesco. 
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Monti, die einen geschickten Landschaftcr beurkunden. Sie erin- 
nern in Etwas an J. F.Griu1aldi, die Arbeit ist aber nicht sehr ge- 
nau. Die Figuren sind zu lang und im Ganzen mittelmässig ge- 
zeichnet. 
1-12) Verschiedene Landschaften, Folge von 12 Blättern, rund, 
Durchmesser 8 Z. 6 L. Sie sind oben numerirt I  XII, 
und unter folgendem Titel: Idee di Paese inventate et inta- 
gliate da Antonio Maria Monti Bolognese Opera Prima. 
1) Der Jäger mit der Flinte, der mit einem Weibe spricht, im. 
Hintergrunde sitzt ein anderes VVeib. 
2) Der Jäger mit der Flinte unter einem Gebüsche ruhend. 
3) Der viereckige Thurm durch eine Arkade mit einem runden 
verbunden. 
(i) Der mit Bäumen besetzte Fluss, links zwei Männer, rechts 
ein solcher mit dem Stecke und einer ISitZCUIl. 
5) Der IIirt mit der Hirtin im Schatten eines grossen Baumes 
sitzend. 
(j) Das Gebäude am Flusse von Bäumen umgeben, im Vorgrunde 
drei Weiber. 
7) Die Gruppe von sechs Bäumen, am Fusse derselben zwei 
Männer mit Stöcken. 
3) Zwei grosse Biiume links im Vorgrunde, gegenüber Gebäude 
unter Biiumen , im Mittelgruncle zwei Männer. 
g) Die Stadt in der Ferne, felsige Landschaft mit Bäumen. 
10) Die vier Hirten im Walde. 
11) Die Hirten am Fusse zweier grosser Bäume in Mitte des 
Vorgrundes. 
12) Mehrere Häuser im Mittelgruncle, vor einem derselben zwei 
hohe Bixume, rechts im Vorgrunde ein anderer hoher Baum 
und Gestriiuche. 
NIODU, FTQIICCSCQ, Maler von Bologna, geboren 1685. gßstßrbßnk 
1768. Seine Meisten wznren S. Caula und Giuseppe da] Sole, und 
obgleich er mit naturheheil Anlagen begabt war, auch mit Fleiss 
und Begeisterung an die Behandlung weitschichtiger Gegenstände 
ging, so brachte er doch wenig Bunstreiches hervor. Fiir die 
Grafen Rannzzi, seine Beschützer, malte er den Raub der Sabine- 
rinnen, und für den Tnriner Hof den Siegesaufzug des lYlardo- 
chai, nach Lanzi figurenreiche und gelobte Arbeiten. Auch für 
Kirchen und Sammlungen malte er nicht wenig Oelbilder. Aber, 
fährt Lanzi fort, man muss ilm in seinen Wanclbildern, besonders 
in Brescia, wo er sich niederliess, kennen lernen. Er arbeitete 
auch in der Umgegend viel, weil er beliebt war wegen Fülle des 
Geistes und Meisterschaft in der Farbe. Viele Kirchen und einige 
adelige Häuser, wie jene der Martinengo, Avograro und Barussi 
schmückte er mit Rüstgemälden. Im Palazzo Durazzo zu Genua 
ist von ihm ein schönes Bild von Hclstofs Abschied. Die Land- 
schaften des N. Ferajuolo zierte er öfter mit Figuren. Le Bas 
stach nach ihm ein historisch-allegorisches Blatt. 
n-IÜYIU, Francesco: Maler von Brescia, wurde 1646 geboren. Er 
war Schüler des Bourguignon, und gleich diesem malte erSchlach- 
ten, die zwar, besonders in der Färbung, jenen des Meisters nicht 
gleich kommen, aber doch gmssen Beifall fanden, so dass Monti 
den Beinamen il Brescianino clelle battaglie erhielt. ln 
Parma hielt er eine Schule, und bildete mehrere wackere Schiller.
        

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