Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1758902
400 
Monnier. 
Monnoyer , 
Jean 
Baptist. 
Efxlyt Monnier, so dass der Künstler vielleicht IIeinrich Hippolyt 
onnier heisst. Man hat von ihm eine grosse Anzahl von Litho- 
graphien und Holzschnitten: Carrikaturen, Familienscenen und 
andere Gcnrestiicke, meistens zu Folgen vereiniget. Lithographien 
sind von ihm in dem schönen Werke: Ballades, tableaux et tra- 
ductions du moyen äge, par FräiLanglö. Paris chez Firmin Didot 
1828: gr- 8- 
MOIIIIICT, s. auch Mosnier. 
MOIIIIIX, Genremaler von Ilerzogenbusch, bildete sich in Rom zum 
 Künstler, und stand da 15 Jahre im Dienste des Pabstes. Er malte 
viele Bilder, gewöhnlich in der Manier des M. Gerard, Gesell- 
schaft u. a., dieabev selbst in seinem Vaterlanda selten sind. Starb 
in der Heimath 1686 im 80 Jahre. 
MOIIIIOIZ, Etlenne, Bildhauer von Besangon, bildete sich in Ita- 
lien, und arbeitete längere Zeit in Rom. Er führte da nach C. 
MarattPs Angabe das Grabmal des Papstes Innocenz XI in St. Pe- 
ter aus. .Das Relief desselben stellt den Entsatz von Wien dar. 
 Abgebildet in Bonnani's l-list. Jempli Vaticani p. 49 tav. 59. Der 
folgende Künstler ist sein Sohn. ' 
MÜnnÜta Plane; Bildhauer von Besaneon, erlernte die Anfanvs- 
gründe der Iiunst _von seinem Vater _Etienne Monnot, kam (15111 
zu_ du Bens und ging. endlich zu weiterer Ausbildung nach Rom. 
Hler ferngte er die colossalen Statuen der Apostelfürsten im Late- 
ran. sputer aber begab er sich mich Cassel, w_o das sogenannte 
Marmorbad das grnsste undjariichtrgste Werk diese; Künstlers in. 
Er verzierte es reichlich mit Statuen und Basrelrefs, und unter 
den erstem heben dre Yerfasser der Schrift: Wmclaelmann und 
sein Jahrhundert, diejenige besonders hervor, welche den Charula- 
ter eines Fauns hat. Sie 1st fleissig behandelt, hat hübsche Fur- 
 rnen, woran Jedoch der alsndemxsclie Styl sich spüren lässt, und 
die Composxtren der_Basrel1els sehmeclat durchaus ein wenig nach 
der galanten franzosischen Manier, die wir aus den Bildern des 
Bon ßoulogne, des Coypel und anderer seiner Zeitgenossen er- 
längien. Täpflxtir ging Monnot wieder nach Rum, und da starb er 
.3 1m a re. 
MOIIIIOI, N-g Bildhauer, erlernte die Anfangsgründe der Kunst in 
Paris, und machte da solche Fortschritte, dass er 1764 den grossen 
Preis gewann. Jetzt ging er als Pensionär der Akademie nachlium, 
und hier nun fertigte er nach den schönsten Antiken Copien, ohnge- 
fähr drei Schuh gross, die in Gypsabgiissen häufig gesucht wur- 
den. Später begab er sich wieder nach Paris, wo er mehrere 
Werke ausfiihrte, Statuen und Basreliefs. Mehrere seiner Sculp- 
turen kamen in den Besitz des Grafen von Artois, welcher dem 
Künstler den Titel seines ersten Bildhauers erthcilte. Monnot durch- 
 lebte die Stürme der Revolution und starb 1806. 
MOIIHOyGP, Jean BGPUSlI, Blumenmaler und Radirer, geboren 
zu Lille 1655, gestorben zu London 1699. Dieser auch unter dem 
Namen Baptiste bekannte und berühmte Künstler erlernte die Anfangs- 
gründe der Zeichenkunst in seiner Vaterstadt, und kaum hatte er 
 darin einige Festigkeit erlangt, so wendete er sich an die Natur, 
deren Bäume, Blumen und Früchte er mit grösster Genauigkeit
        

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