Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1758656
Molitor , 
Franz. 
Uolkde , 
WVilhclm. 
375 
Die guten Abdrücke sind sehr- selten; sie sind ganz leicht 
lavirt. 
Die drei Eremiten in einer felsigen Landschaft. Der gräs- 
sere Felsen nimmt fast die Hälfte des Blattes ein, und links 
zieht sich ein Wald darüber hin, bei dessen Eingang man 
die Statue der heilnlungfrau bemerkt. Zwei Eremiteu gehen 
mit Schaufel und Rechen dem Gärtchen zu, rechts ist ihre 
Hütte am Felsen, und im Grunde von derselben Seite liest 
der dritte in einem Buche. H. 9 Z. 3 L., Br. g Z. 10 L. 
Die Ruinen auf dem Berge, an dessen Fuss sich ein dichter 
VVald der Breite nach hinzieht. lin Vorgrunde rechts ist 
eine Gruppe von drei wenig belaubten Bäumen, und ein 
diirrer; in der Nähe steht ein Weib bei dem Fischer mit 
der Angel. H. 8 Z. 8 L., Br. 10 Z. 10 L. 
Die Familie, gegen die Mitte des Vorgrundes. Der Mann 
hat eine Kirbisflasche, die er für sein Weib, das mit dem 
Iiinde in den Armen auf dem Boden sitzt, im Flusse gefüllt 
zu haben scheint. In einiger Entfernung ist ein anderes 
Kind im Grase auf den Iiuieen. Im Mittelgrunde sind zwei 
alte Eichen, und nach rechts hin Öffnet sich die Aussicht 
auf Berge. H. 8 Z. 8 L., Br. 10 Z. 10 L. 
Die Hirtin mit der Angelleine rechts an einem der grossen 
Felsenstiicke riiclslings sitzend. Sie hat einen grossen Iiorb 
neben sich, und rechts vorn sind drei Schaafe am Baum- 
stamme. H. 3 Z. 3 L., Br. 11 Z- 
Die doppelte Cascade, gebildet durch das auf beiden Seiten 
eines Felsen herabstiirzentle Wasser. Am Gestade des da- 
durch entstandenen Baches sieht man die Halbiigilr zweier 
Mädchen und eines Knaben, und gegenüber ist eine Hütte 
auf dem Felsen. H. 8 Z. 4 L., Br. 11 Z. 
Der Stamm eines umgestürzten Baumes, der die ganze rechte 
Hälfte des Blattes einnimmt, und dessen geborstcner Stuck 
den gewaltsamen Umsturz beweiset. Auf dem Wege gebt 
ein Weib mit einem Reisigbiindel, und vor ihr her der 
Iinabe mit dem Hunde. Dieses prächtige Blatt ist geätzt. 
und dann gab ihm Molitor einen graulichen Aquatintatun, mit 
einigen verstänrlig angebrachten Ilöhungen. H. 8 Z. g L., 
B1". 11 Z. 8 L. 
Es gibt Abdrücke ohne Aquatinta  Lavirung. Dieses 
Hauptblatt gilt bei VVeigel 1'l.'hlr.; im ersten Drucke 1Thlr. 
12 r.  
DiegHeerde von Kühen und einigen Schaafen auf einer im 
Grunde von Wald begriinzten Wiese. Durch eine Oeilinung 
des Waldes sieht man auf-eine andere Wiese und am Ein- 
gange dieser Theilung des Waldes ist der Hirt mit dem Kna- 
ben. Geätzt und in Aquatinta bebändelt. H. 8- Z1 9 L's 
Br. 11 z. 9 L. 
Die Aetzdriiclse sind die ersten. 
Molitor, Franz, 
zu lYIilnchen in 
Lithograph von Regensburg, 
seinem Fache aus. 
bildete 
sich um 1838 
UIOlkdC, Wllhelm, Portraitmaler, wurde 1795 zu Odensee in Dä- 
nemark geboren. und naclwcleln er in mehreren Städten mit seiner 
Iiuust sich heschäftiget hatte, liess er sich in Jassy nieder. Hier 
lebte er noch 1858-
        

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