Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1758642
Blulitor , 
Blartin 
der die rechte Seite des Steines bedeckt, mit der kalten Na- 
del überarbeitet ist, während er im ersten Drucke durch 
reine Aetzung bewirkt wurde. Der dritte Druck hat die Schrift- 
53) Die Iiuh auf der hölzernen Brücke, von einem Manne und 
einem Weibe, deren jedes einen Bündel trägt, getrieben. 
Die Landschaft ist felsig. Rechts im Mittelgrunde geht ein 
zweites VVeib. n. 6 z. 4 L., m. s z. 2 L. 
39) Der in die Ferne sich verlierende Fluss, dessen Ufer mit 
Bäumen bewachsen sind. Rechts vorn ist eine Gruppe huhler 
Bäume, an deren Fuss ein Weib mit der Butte sitzt. Ge- 
ätzt und in Aquatinta übergangen. H. 5 Z. 9 L., Br. 8 Z. 
3 L. E; gibt reine Aezdriicke. Ein solcher bei VVeigel 
1 'I'hlr.; mit der Aquatintaüberarbeitung 16 gr. 
40) Ein steiler, kahler Felsen, von mehreren Steinblöcken von ab- 
gestürzten Steinen umgeben. Rechts stehen vier Iiieiern- 
In gleicher Manier, wie das obige. H. 5 Z. g L., Br. 
3 Z. 3 L. 
41) Eine reiche Landschaft, von Bartseh die Viehheerde genannt. 
Diese, aus drei Iiiihen und sechs Schaafen bestehend, treibt 
links im Vorgrunde der Hirt dem Walde auf der Höhe ent- 
lang. Rechts im Mittelgrunde ist ein Wasserfall, man sieht 
das Mauerwerk eines alten Schlosses mit einem Thurme, 
und den Grund schliesst ein hoher kahler Berg. Dieses ist 
eines der schönsten Bliitter des Meisters, von trelTlicher V01- 
icndung und von glänzender Wirkung. H. 5 Z. g L., Br- 
8 Z. g L. Im ersten Drucke sieht man einige Lichtstellen, 
die später gedeckt wurden, wie die Lichtseite des ubern 
Theiles des Felsens, der rechts des Wasserfalles ist, und die 
grünen Partien zwischen letzterem und den Mauern, die 
später mit der kalten Nadel überarbeitet wurden. Ein erster 
Abdruck bei Weigel 18 gr. 
42) Die Ruine eines grossen Gebäudes auf dem Gipfel eines 
mit Gebüsch bewachsenen Felsens. Links öffnet sich die Aus- 
sicht auf eine Gebirgsgegend, rechts am Felsen hin führt 
der Weg nach dem Walde im Grunde, und auf diesem 
Wege geht ein Weib mit einem Knaben. H. 6 Z. 5 L., 
Br. 9 Z. 4 L. 
45) Ein unvollendetes Blatt, wo das Scheidewasser nicht ange- 
griffen hat, so dass die Platte nach etlichen Ahdriicken ver- 
nichtet wurde. Man sieht nur das Dach einer Mühle und 
fünf BE-iume am Abhange deSVBerges. Gegen die Mitte 7.11 
liegt ein Haufen Baumstämme, nur leicht umrissen. H. 6Z. 
8 L., Br. g Z. ltL. 
44) Dieselbe Darstellung vollständig, aber dennoch nicht ganz 
vollendet, da es das letzte Werk des Künstlers ist. Man 
sieht da eine Siigmühle, die fünf Bäume am Abhange und 
die zusammengehiiuften Baumstämme. Diese Gegenstände 
sind sehr deutlich gegeben, nur nicht ganz vollendet. LinkS 
oben ist ein Gestriiuch und auf dem Berge ein grosses Ifel- 
senstück. Am Fusse dieses Berges steht die Mühle. H. ö Z- 
  
45)_ Der ruhende Wanderer in einer holzreichen Landschaft, 
links zwischen zwei Bäumen, mit beiden Händen den Stock 
haltend, die Butte zu seinen Füssen. Im Mittelgrundc ist 
eine Schaafheerde, und zwei Iiühe gehen längs einer Baum- 
pilanzixng hin. Da sieht man auch die Mauer einer kleinen 
Festung. H- Ö Z. T L., Br. g Z. g L.
        

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