Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meglinger - Müller, Jan.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1754785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1758558
Dlolenaer, 
Ni 
c 
etc. 
Molenaer , 
Jan 
Mienze. 
365 
gebnren, und seinen ersten Unterricht ertheilte ihm sein Vater, 
ein unbedeutender Maler. Er selbst wurde zu den berühmtesten" 
damaligen Landschaften] gezählt, und dabei hatte er solche Hand- 
fertiglseit, dass er in Einem Tage eine grosse Landschaft malen 
konnte; diess ohne Malerstoch. Seine Bilder sind aber schön, noch 
immer geschätzt, und "selbst in vorzüglichen Cabinetem, Im k. 
Museum zu Berlin ist ein Waldhild, das sich nach Iiugler (Beschr. 
d. Gallerie des Mus. S. 297) durch das Bedeutsame der Composition, 
in den (lunlalen, hochgcwölbten Baumgruppen und den Durch- 
siehten auf die Landschaft vortheilhaft auszeichnet, doch ist die 
Behandlung nicht frei von Härte. Als Staffage dient hier die Ge- 
schichte des barmherzigen Samariters in verschiedenen Scenen, un- 
ter denen die Gruppe der Räuber, welche über die Kleider des 
Beraubten in Streit gerathen , mit Energie dargestellt ist. In der 
Gallerie zu Schleissheun ist eine Winterlandschaft von diesem Hiinst- 
ler. Dann malte er auch Genrestiicke in Bronwer's Manier, die 
ebenfalls verdienstlich sind, obgleich sie jenen des Brouwer im 
Ganzen nachstehen. Molenaer führte eine unordentliche Lebens- 
weise, welche ihn sn herunterbrachte, dass er zu Amsterdam an- 
deren Künstlern um Taglohn die Hintergründe malte. J. 1VI. Ar- 
dell stach ein Schwarzkunstblatt mit einem lachenden Mädchen, 
welches die Flöte hält; J. Baille: eine Musihgesellschaft; T. Black- 
more: dedliumoristen; Th. Prestel: eine Wiuterlandschaft mit 
einem Dorfe, aus der Brabechschexi Gallerie in Söderf P. van 
Summer: ein Tä-inkgelage; Baudouin: eine Landschaft; H. Spiel- 
mann: eine Landschaft mit einem Dorfe am Flusse; B. Godefruy: 
eine ähnliche Landschaft. 
Molenacr, NlC0l3S oder Claus, Malm- von Amsterdam, da- 
sen Lebensverhältnisse nnbelaannt sind, und daher machte es sich 
Fiorillu in seiner Geschichte der zeich. liiinste in Deutschland und 
in den vereinigten Niederlanden laequem, indem er weder von die- 
sem Nicolaus noch von Jan Mienze etwas sagt. Beide standen 
höchst wahrscheinlich in naher Verwandtschaft, so dass Jan als 
der Vater zu bezeichnen ist. In der heriihmten Geiniildcsammlung 
des J. Gildenieester war nämlich die Darstellung einer Bauerngesell- 
schaft, mit K. Jz. lNIulenaer bezeichnet, was sicher Iilaas Janzon, 
Niculaus (Klaus), Sohn des Jan bedeutet, und dieser Jan ist der 
Jan Mienze Molenaer. 
In der Geschiedenis der vaderland. Schilderk. door van Eynden 
etc. I. 101 heisst es, dass sich von diesem Nicolas Molenaer Werke 
mit der Jahrzabl 164g finden, der Künstler unterrichtete aber noch 
den 1659 gebornen Maler N. Piemont. Sein Todesjahr ist unbe- 
kannt. 
Dieser Iilaasa 
Reitergefechte,Dilläläansäläxäalte Larldschaften, Bauerngescgllschafte 
Stücke. Bilder dieser Art Frsdberuhnlt machten ihn seine Winthrt, 
gen Platn Er hüte die Nil? eq 1h den berühmtesten Sammluvl- 
wahr auf, wie sie vor Fra ur m Ihrer Schneedccke vollkcmlx u- 
such erholet und die wohin??? erstarrßl, __1n gelinderer Winerlren 
Gerne malte er den Himmeil lgßxsonpe uber selbe sich verbreitmg? 
rüchtritt, und Schwere VOn,PWl0 dle Sonnßhinter XNoHwn zu. 
kau sich hinziehen. Inilcmhir xcgxen und Schnee schwangere W91: 
sehr schöne Setuschte Landschätbpänälrßr zu säpenhage" war eine 
a   qu, Q .  
Molenaer , 
Jan 
Mienze , 
Maler, 
und 
-Radirer, 
der 
nach 
sei-
        

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